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Enthüllt: ProHD von JVC

Wetten, dass nicht nur reinrassige Profi-Filmer sich nach dem neuen 3-Chip-HDV-Camcorder GY-HD 100 die Finger lecken werden? Dafür wird schon der Preis sorgen: unter 6.000 Euro - da darf sich Sonys Z 1 warm anziehen, zumal der Neue als erster über eine Wechseloptik verfügt. Premiere auch beim zugehörigen Recorder BR-HD 50: er bietet HDMI.

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Sensationeller Neuling: JVC GY-HD 100 für unter 6.000 Euro.    

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Einzigartig: Der HD 100 mit 1/3-Zoll-Wechseloptik von Fujinon.

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??    JVC Pro hat schon zwei Wochen vor der NAB die Katzen(n) aus dem Sack gelassen: "ProHD" heißt JVCs neue, eher professionell ausgerichtete Interpretation des HDV-Standards. Anders als ursprünglich beworben ist der GY-HD 100 kein reinrassiger Handheld-Camcorder, sondern er bietet zusätzlich eine integrierte Schulterauflage. Zum Preis von unter 6.000 Euro konkurrenzlos ist auf jeden Fall das mitgelieferte, voll manuell bedienbare 1/3-Zoll-Wechselobjektiv von Fujinon mit 16-fach Zoom, das die drei 1/3-Zoll-Bildwandler im 16:9-Format versorgt. Bisherige Profi-DV-Modelle arbeiten noch mit 1/2-Zoll-Optiken. Dazu soll es einen Weitwinkeladapter geben, oder wahlweise auch eine 13-fach-Zoomoptik von Fujinon, die mit 3,5 Millimeter Anfangsbrennweite eher weitwinklig ausgelegt ist. Die Aufnahmen erfolgen beim GY-HD 100 bei HDV im 720p-Format, also mit 1270 x 720 Pixeln - wahlweise mit 25 Bildern oder filmtauglich mit 24 Bildern pro Sekunde. Alternativ funktioniert der HD 100 auch in DV mit 50i oder 25p in 4:3 wie 16:9, wiedergeben kann er zusätzlich auch DVCAM-Bänder. Das gilt auch für den passenden Recorder BR-HD 50, der aussieht wie die bisherigen kompakten DV-Profimodelle von JVC, aber mit einer ganz besonderen Spezialität aufwartet: Anders als der HVR-M 10 von Sony gibt er seine HD-Videos auch volldigital an ein Display oder einen Projektor weiter, und zwar über die integrierte HDMI-Buchse. Auch der analoge Komponentenausgang ist beim HD 50 eher auf Profianforderungen ausgelegt: in BNC, statt in consumermäßigem Cinch. Für den Kontakt zu einem Schnittsystem dient - wie gehabt - der gute alte Firewire. (he)        Infos zum Hersteller: