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Prodad Heroglyph 4: Exklusiver erster Test

Prodads Heroglyph ist seit vielen Jahren einer der gängigsten Titler - sieht man mal von den in die Schnittprogramme integrierten Werkzeuge ab. Die Software läuft als eigenständige Version, doch Prodad ist ein Plugin-Spezialist und klinkt sich in alle gängigen Videobearbeitungsprogramme ein.
 

Besonders auffällig ist die neue Bedienoberfläche, die nun mit Karteireitern und sogenannten Ribbons agiert. Diese bereits bei Microsoft-Programmen übliche Bedienphilosophie bietet immer nur die nötigen Funktionen an und blendet gerade nicht verfügbare gar nicht erst ein. Zudem fokusiert sich die Bedienung viel mehr auf die Grundfunktionen – ausgefeilte Optionsparameter findet man erst in den dahinterliegenden Karteireitern. Somit erleichtert Prodad den Einsteig und verwirrt nicht mit vielen Funktionen, die der Beginner noch gar nicht versteht.

Heroglyph-slideshow
Mit dem neuen Heroglyph 4 als Standalone Version sollen sich auch Diashows sehr leicht generieren lassen.
Heroglyph-videowall
Für die Videowall gibt es einen Assistenten, der die vielen Varianten übersichtlich zeigt.

Gleichzeitig nimmt Prodad den Neuling mit mehr Assistenten an die Hand. So gibt es für die Routenanimation und für die Videowand genauso eigenständige Helfer wie für eine Diashow. Vorlageassistenten helfen wenn beispielsweise Bauchbinden zum Einsatz kommen sollen. Dabei liefert Prodad wieder eine recht breite Auswahl an ganz unterschiedlichen Stilen. Mit den sogenannten QuickStart-Vorlagen kann man nun komplette Trailer inklusive der Titel produzieren.


Eine Besonderheit sind bei Heroglyph Schriften, die sich wie eine Handschrift aufbauen, also wie ins Bild hineingeschrieben aussehen. Sechs Schriften liefert Prodad beim neuen Heroglyph 4 mit. Dabei ist der Aufbau der Schriften schon recht ausgefeilt, was angesichts der komplexen Schriften gar nicht so einfach ist. Erst wer sich vorstellt wie die Buchstaben für Buchstaben geschrieben werden bemerkt kleine Unlogiken die der Technik geschuldet sind. Während eines Titels fällt einem das aber sicher nicht auf. Angesichts der vollautomatischen Handschriftenumsetztung dürfte der neue Titler für viele interessant sein.

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Die Reiseroutenanmimation wurde einfacher und schneller - nachträgliches Ändern der Route klappt aber anscheindend noch nicht.
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Gleich sechs Schriftarten liefert Prodad mit, die sich wie von Hand geschrieben aufbauen.

Sehr deutlich hat Prodad auch an der Leistungsfähigkeit gearbeitet. So bietet die Software nun eine 1:1 Live-Vorschau, die bei uns auch auf einem älteren Rechner recht flüssig gelaufen ist. Simple Titel sieht man nahezu ohne Verzögerung, komplexere laufen anfangs etwas ruckelig, doch mit jeder Wiederholung wird die Vorschau flüssiger. Dabei übernimmt die Vorschau während des Abspielens Änderungen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wird der Titler nicht wesentlich mehr oder aber gleich viel wie die Vorgängerversion kosten. Neben dem Heropglyph 4 soll es aber auch eine auf die Grundfunktionen abgespeckte Heroglyph lite geben. Darüber noch rangiert dann eine mit deutlich mehr Vorlagen ausgestattete Heroglyph Pro-Variante.

Weiterhin gibt es den Titler inklusive Plugins für Adobe Premiere Elements (8 +9) und Pro (CS 3/4). Auch für Avid Studio, Avid Pinnacle Studio (ab Vers. 12) und Magix Video Deluxe (17+18). Auch in Sonys MovieStudio sowie Vegas Pro (ab Vers. 9) und GrassValley Edius (Neo ab Vers. 1 und Edius ab Vers. 5) gibt es ein Plugin.

(jos)

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