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  1. #1
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    Frage zu Laptop für Video Bearbeitung

    Hallo Leute,

    Ich würde gerne bald anfangen meine Reisen per GoPro 4, Samsung Glaxy S7 Edge und Digicam mit Videos einzufangen … Diese Videos würde ich gerne im Anschluss zu kurzen Clips (8-13 Min.) zusammenschneiden und simple Effekte einbauen, z.b. Zeitlupen Effekte, Grautöne, Sounds, etc. – als Software würde ich dazu gerne Magix Video Delux 2017 verwenden.

    Ich habe leider nicht viel Plan von PCs habe allerdings einiges gelesen in den letzten Wochen. U.a hat man mir heute im Fachhandel gesagt, dass ein PC einen Intel Core i5 oder i7 Prozessor der neuesten Generation haben sollte (7er) und ab ca. 8 GB Arbeitsspeicher.

    Kann man das so stehen lassen? Ich würde dabei am liebsten weniger als mehr ausgeben, allerdings schon einen QualitätsPC haben, der mich zuverlässig bei meinem Vorhaben unterstützt. Wüsstet ihr günstige PCs mit fairem Preis Leistungs Verhältnis wenn man auf eine Hobby Level etwas herumbasteln möchte?

    Ich habe die Möglichkeit relativ günstig einen etwas älteren PC (Asus f750LN-t4088h) zu kaufen, mit u.a. folgenden Details.

    Intel Core i7 – 4500 CPU
    16 GB Arbeitsspeicher

    Könnte das eine Alternative sein?

    Vielen Dank für eure Kommentare!

    Beste Grüße,
    Mitch

  2. #2
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    Hallo Mitch,

    kurz zu meiner Person ich bin Hobby technisch öfters mal am PC schrauben und kenne mich mit aktueller als auch alter hardware aus.

    ich würde an deiner stelle die finger von dem Asus f750LN-t4088h lassen außer du bekommst den für 200-300€.

    Muss es denn unbedingt ein Laptop sein? wenn ja würde ich dir empfehlen ein Macbook zu nehmen. Klein leicht verrichtet seine arbeit und man hat es immer dabei, surfen und alles andere geht damit natürlich auch.

    mein tipp wäre ein günstigen PC zu Bauen der deinen ansprüchen entspricht. dabei könnte ich dir dann auch helfen.

    Lg Daniel

  3. #3
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    Hallo Daniel,
    Vielen Dank für deine nette Antwort!

    Wie bereits erwähnt habe ich leider kein richtig tiefes Verständnis von der ganzen technischen Materie, traue mir aber zu, Material mit der entsprechenden Software zu bearbeiten … wenn das technische Equipment stimmt …

    Es muss nicht zwangsweise ein Laptop sein, aber ein Laptop würde mein Leben wesentlich angenehmer und flexibler gestalten. Zum einen könnte ein Laptop auf Reisen mitgenommen werden und man kann sich kreativ besser ausleben, wenn man nicht an einen Rechner gebunden ist, der im „Büro“ steht.

    Ich bin grundsätzlich kein Apple Fan und habe den Eindruck, dass man generell gleiche Leistung für weniger Geld bekommt, wenn man andere Hersteller kauft …. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

    Den Asus PC (f750LN-t4088h) würde ich für 350 bekommen und kann mir vorstellen, dass ich mich auf 325 einigen könnte … würde der PC meinen Anforderungen gerecht werden und wäre das recht günstig?

    Wichtig wäre mir, dass die Bearbeitung ohne Wackeln, ruckeln und Komplikationen verläuft, die den Spaß an der Bearbeitung rauben. Der Typ im Media Markt hat recht kompetent gewirkt und einen Leovo Idea Pad 510 als Neuware empfohlen … wenn der Ausus meinen „simplen“ Anforderungen allerdings gerecht wird, wäre ich dem gegenüber offen.

    Vielen Dank auf jeden Fall für deine und auch andere Hilfe in der Sache!

    Mitch

  4. #4
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    Ich zähle dir kurz die Vorteile bei Apple auf:
    immer perfekte Anpassung vom Betriebssystem auf deinen Computer ( dies bedeutet das du was die software angeht so gut wie nie Probleme haben wirst) und falls du mal Probleme haben solltest ruf bei apple an oder fahr in den nächsten apple store ( jede große Stadt sollte mittlerweile einen haben) und dir wird sofort geholfen wenn es keine Schäden sind die repariert werden müssen außerhalb der Garantie, dann sogar eine Kostenlose Kontrolle + schnelle richtig Stellung der Einstellungen. Weltweiter support grade wenn es ums reisen geht hast du wie schon erwähnt in jeder Stadt einen apple store der dir hilft bei Problemen. Aber Genug von Problemen gesprochen.

    Bei dem Macbook zählen folgende + Punkte:
    -Einfache Bedienung in jeglicher art und weiße
    -Akku Leistung
    -Kalibrierte Displays für Farbkorrektur ( kommt dann mit der zeit)
    -präzises Trackpad ( Das Maus Touchpad) durch einen vibrations motor der dir genau sagt wo sich momentan dein finger im Schnittprogramm bewegt steigert die Genauigkeit um 1000%
    -Schlankes Design - Kaum gewicht
    - Kompatibilität zu all deinen Programmen zu 100% gewährt. (apple eigene und Adobe Produkte)
    - Fertigstellen / Ausgabe der Videos in Apple eigener Schnittsoftware meist 50% schneller als vergleichbare produkte)

    Mit der aussage "man bekommt bessere Hardware zum gleichen preis bei einem Windows laptop" hast du recht. Aber der Windows Laptop wurde einfach nur gebaut und Windows 10 Läuft "einfach so" darauf. Wo hingegen Apple seine Produkte mit dem Betriebsystem entwickelt ( Mac OS) das bedeutet "weniger hardware" ist deutlich effizienter in einem Macbook wie die "bessere" Hardware in dem Windows Laptop.

    Bedeutet du kaufst ein Apple Laptop für ca 1000€ wenn du ein vergleichbaren Windows Laptop haben möchtest liegst du bei 1300€+
    (dies ist meine Meinung wenn jemand da andere Erfahrungen hat kann er diese gerne hier schildern )

    Meine Empfehlung:
    -Geh in einen Apple Store, lass dich beraten und sag denen von anfang an du möchtest Videos Schneiden
    -Ruf bei Alternate anrufen und dort nochmal eine Beratung einholen, aus eigener erfahrung WIRKEN die Mediamarkt Mitarbeiter leider immer nur sehr Kompetent sind es meist aber nicht. (Das Lenovo sieht gut aus hat aber nur Mobile Prozessoren und Mobile grafikkarten verbaut welche letztendlich heutzutage auch in tablets verbaut werden können)


    hätte noch mehr schreiben können aber das wird zu viel wichtig ist das du dir über dein Budget und deine User Experience klar werden musst setzt dir ein limit und schau was dich am meisten anspricht Mac/Windows und dann hol dir die angebote ein und schreib sie uns hier nochmal nieder

  5. #5
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    Man findet gute Argumente für alle drei Systeme - neben Mac und Windows gibt's ja auch noch Linux -, aber deine Argumentation pro Apple kann ich weitestgehend so unterschreiben. Der reine Vergleich der Spezifikationen auf dem Papier geht manchmal durchaus zugunsten eines Windows-Laptops aus, greift jedoch insgesamt zu kurz, weil man nicht Auto-Quartett spielt (500 PS sticht 480 PS), sondern möglichst effizient produzieren möchte. Und da kommt das Gesamtpaket ins Spiel, bei dem zum Beispiel die Software wichtiger ist als die Hardware, allen voran das Betriebssystem. Spätestens wenn man noch den Wiederverkaufswert in die Kalkulation einbezieht, schlägt das Pendel zugunsten eines Mac aus, denn der bleibt über die Jahre deutlich wertstabiler.

    Ein Zufall ist es jedenfalls nicht, dass im Bereich Videobearbeitung das MacBook (Pro) sozusagen das Standardsystem darstellt und eine gefühlte Verbreitung von gut 80 Prozent in der Branche hat. Glücklich werden kann man dennoch in allen drei Welten, aber nach über 30 Jahren Computererfahrung wäre ein Mac immer wieder meine erste Wahl. Deutlich mehr als 300 Euro wird man für einen gebrauchten jedoch investieren müssen, und da stellt sich im Hobbybereich dann sicher die Frage, ob das nötig ist. Der Appetit kommt manchmal allerdings erst beim Essen.

    Zitat Zitat von DanielW Beitrag anzeigen
    aus eigener erfahrung WIRKEN die Mediamarkt Mitarbeiter leider immer nur sehr Kompetent sind es meist aber nicht.
    Auch das deckt sich mit meiner Erfahrung, wobei positive Ausnahmen die Regel bestätigen. Jüngstes Negativbeispiel war der Laptopkauf einer Freundin von mir kurz vor Weihnachten.
    Aus bestimmten Gründen wollte sie nicht Windows 10, sondern Windows 7 als Betriebssystem haben. Der sehr eloquente MediaMarkt-Verkäufer riet ihr dringend davon ab, weil Windows 7 bereits ab Februar 2017 (!) nur noch funktionieren würde, wenn man einen Supportvertrag abschließt, der so teuer sei, dass ihn nur große Unternehmen sich leisten könnten. Sie hat den Laptop dann im Fachhandel gekauft, wo man ihren Wunsch gut verstand, problemlos Windows 7 für sie installierte und es nicht nötig hatte, die Kunden für dumm zu verkaufen. Nicht ganz überraschend läuft Windows 7 auch im März noch einwandfrei, ganz ohne Supportvertrag...

  6. #6
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    Ahoi Daniel und Bernd,

    Danke für die ausführlichen Antworten, ich werde mir Gedanken wegen Apple machen, manchmal hilft es ja den Fokus zu erweitern

    Theoretisch habe ich kein Problem damit in gute Technik zu investieren, aber wie Bernd richtig sagt, kommt der Appetit manchmal erst beim essen.

    Würdet ihr denken, dass es ein passabler Einstieg wäre, den Asus für ca. 325 zu kaufen und erste Erfahrungen zu sammeln? Meine Frage wäre daher, würde der Asus (f750LN-t4088h) eine Videobearbeitung ermöglichen oder ist er schlichtweg zu alt um die Leistung zu erbringen? Ich möchte vermeiden, dass alles ruckelt und Ewigkeiten dauert und man einfach keinen Spaß mehr entwickeln kann.

    Ich wäre euch dankbar, wenn ihr die Asus Opiton kurz kommentieren könntet.

    Danke!

  7. #7
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    Ich bin selbst Mac User, aber bei dem Preis von 325 für ein DualCore i7-Notebook mit 17.3 Zoll-Bildschirm und 16 GB RAM könnte man schon schwach werden.

    Soweit ich auf heise.de sehe, ist das Modell seit Juli 2014 dort aufgelistet.

    Die angeführten Daten sehen gut aus (das Modell hier hat sogar 2x1TB HD-Speicher, die Grafikkarte anscheinend gute 2 GB RAM):

    ASUS F750LN-T4088H (90NB05N1-M01180):

    CPU: Intel Core i7-4500U, 2x 1.80GHz • RAM: 16GB DDR3 • HDD: 2TB (2x 1TB) • SSD: N/​A • Optisches Laufwerk: DVD+/​-RW DL • Grafik: NVIDIA GeForce 840M, 2GB, VGA, HDMI • Display: 17.3", 1920x1080, non-glare • Anschlüsse: 2x USB-A 3.0, 2x USB-A 2.0, 1x Gb LAN • Wireless: WLAN 802.11b/​g/​n • Cardreader: SD • Webcam: 1.3 Megapixel • Betriebssystem: Windows 8.1 64bit • Akku: Li-Ionen, 4 Zellen, 3000mAh • Gewicht: 2.80kg • Besonderheiten: Nummernblock •
    Herstellergarantie: zwei Jahre

    Wie gesagt, ich bin die falsche Person, um zu beurteilen, ob da irgendwo ein Haken ist.
    Aber auf auf den ersten Blick würde ich sagen: Falls jemand ein Notebook mit Riesen-Bildschirm (angeblich nicht-spiegelnd), Tastatur mit Zahlenblock (für Office-Arbeiten), DVD-Brenner und genügend Speicher wünscht (und nichts gegen Windows 8.1 hat), das vom Prozessor her auch für Videoschnitt taugen müsste (wenn nicht gerade ausnahmslos in 4K/H.264 geschnitten werden soll), könnte das zu dem Preis ein guter Einstieg sein!
    Geändert von Skeptiker (15.03.2017 um 10:18 Uhr)

  8. #8
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    Also was den I7 in der kiste angeht, das ist ein Mobile Prozessor der hat 2 Kerne und 4 Threads Bedeutet: er hat sozusagen 4x 1.8 GHz.
    Kostenpunkt Damals 330$
    https://ark.intel.com/de/products/75...up-to-3_00-GHz

    Kleiner Vergleich: Die 7. Generation Der Intel Prozessoren Fangen ca mit den Pentium Prozessoren an die haben momentan folgende werte: 2 Kerne 4 Threads = 4 Kerne a 3,5 GHz = 4x 3,5GHZ Kostenpunkt für den Prozessor 60€

    um es kurz zu fassen du bekommst für runde 400 euro einen Pc für zuhause mit dem du schneiden kannst und der dich wesentlich glücklicher macht wie das Laptop. Mit so coolen Features wie: SSD Speicher = Dein Pc fährt innerhalb von run 3-5 Sekunden Hoch, Genügend leistung um auch mal 2k/4k inhalte bearbeiten zu können, nebeneffekt man kann auch mit zocken



    Alternativ dazu gäbe es noch die Möglichkeit einen Mac Mini zu kaufen den kannst du z.b. auch auf reisen mitnehmen und im Hotel /Appartment aufstellen der ist auch nicht grade groß und auch nicht teuer am besten mal in Ebay kleinanzeigen oder ebay selbst nachschauen aber nur von Händlern kaufen !!


    Ich kann deinen mobilen Ansatz verstehen aber Mobil geht nur mit einem Macbook oder mit einem Riesen Windows Trumm.


    Hoffe das war soweit verständlich

    Bei mir sieht es so aus :

    Macbook Pro Maxed out 2015 als reiner Arbeits / Postproduction Mac da sind 1-2 spiele für unterwegs drauf und sonst die Creative Cloud von Adobe. Zuhause ist er angedockt an einen 32" 2K Monitor mit 99,99" Srgb abdeckung für die echte Farbwiedergabe nochmals kalibriert. Übrigens hierzu eine kleine geschichte.

    Ich bin 2012 auf ein Macbook Umgestiegen weil ich mit einer Band Deutschlandweit auf Tour war und deren Backstage Videos geschnitten habe, dazu musste ich Mobil im Flugzeug/ am Flughafen / im Hotel schneiden können. Relativ schnell habe ich dann mir ein 2400€ Macbook zugelegt weil es einfach keine alternative damals gab entweder Mac oder man hat nen ganzen Tower PC transportiert.
    2015 hatte ich dann ein schwerwiegendes Problem mit meiner Grafikkarte. Bin daraufhin in einen Apple Store und habe mein Problem geschildert ich sollte mein Mac 2 Tage da lassen und dann wieder kommen. 2 Tage später selber Apple Store. Ich wurde Freundlich vom Store Manager Begrüßt der mir dann folgendes sagte: " Daniel tut uns leid aber wir können den Fehler in deinem Mac nicht Reparieren weder auf Soft noch auf Hardware Basis der wird immer wieder kommen, wir haben dir aber schon ein neues Macbook bestellt das 2015er Modell mit der großen Grafikkarte und 512GB SSD (neupreis ca 3000€) dein neues Macbook kostet dich natürlich nichts". Backup der Daten gemacht 2 Tage später wieder hin, neues Macbook eingepackt und daheim direkt weiter geschnitten. Abgesehen von NUR 4 Tagen Ausfall wurde mein 2400€ Mac auf 3000€ geupgraded und ich habe doppelte Grafikkarten Leistung und doppelt so viel SSD Speicher wie vorher.

    Mein PC: Habe ich Anfang letzten Jahres zusammen gestellt. Besteht aus einem I5 Prozessor den ich auf 4,5GHz übertaktet habe und der wird Wassergekühlt (hab auch schon mal probiert auf dem zu schneiden aber das hat keinen sinn Leistung würde reichen aber das macht einfach kein Spaß das ist einfach nicht so optimiert) lange rede kurzer sinn das ist ein 1200€ PC der einfach nur schick aussieht und eine Kleine Maschine ist was das Zocken anbelangt

    Klopf dir mal selbst auf die Schulter wenn du bis hier hin mein Gelaber und meine Rechtschreibfehler ertragen hast

    Lg

  9. #9
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    Hallo Leute,

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, es ist sehr hilfreich!

    Ich habe mal angefangen mich etwas über MacBooks einzulesen und bei Ebay mal etwas nach angeboten zu schauen. Ab welchem Jahr wären diese MacBooks zuverlässige Partner zur Videobearbeitung?

    Ich sehe, dass ich auf jeden Fall, dass ich etwas Geld in die Hand nehmen müsste und bin daher mit dem Asus am Liebäugeln (Asus f750LN-t4088h), den ich für 350 bekommen würde, ggf für 325.

    Das wäre ein halbwegs kostengünstiger Einstieg und ich könnte immer noch upgraden, wenn ich feststellen, dass mir die Videobearbeitung viel Spaß macht.

    Euren ganzen hilfreichen Antworten zu entnehmen kann ich davon ausgehen, dass der Asus eine gute Grundlage sein sollte und mir das Schnibbeln mit Freude ermöglichen sollte?

    Der klassische PC mit Tower wäre ggf eine weitere Überlegung wert, aber ich tendiere dazu etwas Geld in ein MacBook zu investieren, wenn ich Gefallen daran finde.


    Danke und beste Grüße,
    Michael

  10. #10
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    Zitat Zitat von Mitch Swift Beitrag anzeigen
    ... Ab welchem Jahr wären diese MacBooks zuverlässige Partner zur Videobearbeitung? ...
    Falls Du tatsächlich bereit bist, mehr für ein MacBook auszugeben und generell ins Mac OS einzusteigen:

    USB-3 (5 Gigabit/sec) gab's für MacBooks erst ab Jahrgang 2012. Dazu Thunderbolt 1 mit 10 Gbit/s (zum Vergleich: Die aktuellen MacBooks Pro 'Anfang 2016' mit TB3 und max. 40 Gbit/s). Diese Modelle verfügten auch noch über Firewire 800. Die Prozessoren waren bereits vom schnellen i5- oder i7-Typ. Es kamen in diesem Jahr die ersten MacBooks mit hochauflösendem Retina-Display heraus.
    Vorinstalliertes Betriebssystem 2012: Mac OS 10.7, später OS 10.8.

    Das kleine 13''-Modell normalerweise ohne eigene Graphikkarte (stattdessen mit Intel-Graphikspeicher, aus einem Teil des RAMs abgezweigt), die 15-Zöller mit eigener Graphikkarte (früher normalerweise NVIDIA GeForce, später auch mal AMD und seit einiger Zeit mit 'Intel Pro Graphics' eigentlich mit einer Pseudo-Graphik'karte', die zwar einen sehr kleinen eigenen Speicher besitzt, aber im übrigen einen Teil des Arbeitsspeichers benutzt) - das ist generell für Bildbearbeitung ein Vorteil.

    Ein weiterer Unterschied: Die 13''-MacBooks haben einen 2-Kern-Prozessor, die 15''-MacBooks einen 4-Kerner.
    Deshalb sind die Prozessor-Taktraten der beiden nicht direkt vergleichbar: Ein 15''-Model ist bei tieferer Taktfrequenz normalerweise trotzdem schneller als ein 13''-Modell des gleichen Jahrgangs.

    Wenn Du eine bestimmte Software wie Final Cut Pro X ins Auge fasst, dann wäre abzuklären, ob deren aktuelle Version mit den älteren MacBooks kompatibel ist (kann an der Hardware liegen und/oder an der Version des Betriebssystems).

    Zitat Zitat von Mitch Swift Beitrag anzeigen
    ... kann ich davon ausgehen, dass der Asus eine gute Grundlage sein sollte und mir das Schnibbeln mit Freude ermöglichen sollte? ...
    Falls Du günstig mit dem Asus-Notebook einsteigen möchtest, so könnte (muss aber nicht) das für Full HD Video in H.264-Standardkompression genügen (hängt wohl auch von der Schnittsoftware ab), aber Dein Samsung S7-Handy filmt ja in 4K/UHD - das könnte zur Bearbeitung kritisch werden und evtl. eine Umwandlung der Daten in ein schnittfreundlicheres Format als H.264 erfordern (womit die Datenrate wiederum steigt, und das flüssige Abspielen durch die eingebauten 2.5''-HDs mit nur 5400 rpm ausgebremst werden könnte).
    Man kann es riskieren (und hätte ein grosses, recht universelles Notebook mit klassischen Anschlüssen und DVD-Brenner), aber es gibt keine Garantie, dass es mit Video flüssig klappt - inbesondere komprimiert und grösser als Full HD. Am besten vorher ausprobieren oder mit Rückgaberecht kaufen (oder sich sagen: "Na ja, wenn nicht, dann habe ich einfach ein nützliches Notebook zum Tiefpreis gekauft und sehe mal weiter!").

    Generell solltest Du Dir Klarheit verschaffen:

    a) Wieviel Geld Du nun wirklich in den Videoschnitt investieren möchtest

    b) Ob das mobil oder stationär sein soll

    c) Falls mobil, ob so ein Notebook möglichst universell verwendbar sowie preisgünstig sein sollte (dann würde ich von den neusten Apple MacBooks (2016) abraten, die nur noch UBS-C/Thunderbolt-Anschlüsse haben und für alles Andere Adapter benötigen - und die zudem (zu) teuer sind), oder ob es speziell auf den Videoschnitt ausgerichtet sein soll (hohe Taktfrequenz mit optimal 4 Prozessor-Kernen, gute Graphikkarte, SSD statt Harddisk, genügend Arbeitsspeicher (RAM) - wenn möglich, 16 GB).

    d) Ob Dir Mac OS etwas bringt (das online (und offline - allerdings ist das neuste Mac OS 10.12 aufgrund verstärkter Sicherheitsmassnahmen ebenfalls etwas zähflüssiger in der Handhabung) angenehmer zu bedienen ist, da nicht in dem Masse abgedichtet mit Firewall und ausgebremst durch Virenschutz und Live-Updates wie Windows, welches ja auch offline immer mal wieder nach Genehmigungen fragt oder Rechtsklick mit "Ausführen als Administrator" erfordert), oder ob Du eher bei Windows bleiben möchtest - mit dem grösseren und preiswerteren Hardwareangebot und der grösseren Auswahl an Einsteiger-Schnittsoftware (spezifisch für den Mac gibt es iMovie oder Final Cut, nur für Windows Edius und Vegas sowie zahlreiche, einfachere Einsteiger-Programme, z.B. von Magix, Coral oder CyberLink - übrigens mit vielfältigen Informationen seitens Videoaktiv, sowohl online, als auch im Heft).

    Zuletzt: Video schneidet man in einem Schnittprogramm (im gleichen, falls für Win und Mac angeboten), nicht im Betriebssystem !
    Geändert von Skeptiker (20.03.2017 um 21:15 Uhr) Grund: Kleine Ergänzung zum Prozessor-Takt

  11. #11
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    Hallo Leute,

    Kurze Rückmeldung – Ich habe mir gestern den ASUS gekauft und kurz in Betrieb genommen. Ich würde gerne erst einmal mit diesem überschaubaren Investment etwas Einblick in die Materie erlangen und ggf. in Kürze in eine bessere Ausstattung investieren.

    Wie bereits erwähnt, bin ich im Umgang mit PCs für meinen Bedarf relativ fit, habe aber nicht viel Background Wissen.

    Der PC scheint etwas schleppend zu laufen. Zum einen sind viele Programme eines grafischen Studiums auf dem PC und ich kann in der Historie des Browsers sehen, dass der Kollege scheinbar hier und da mal was gestreamt hat oder ein paar Speck-Filmchen geschaut hat. Ich weiß, dass dieses „unseriöse“ surfen einen PC durchaus belasten kann.

    Der Verkäufer ist sehr nett und wir könnten den Kauf rückabwickeln, wenn ich irgendwelche Vorbehalte hätte. Meine Frage nun an euch Fachleute, kann ich den PC relativ simple z.b. auf Werkseinstellungen zurücksetzen oder sogar komplett formatieren? Würde das den PC in den ursprünglichen Zustand versetzen und er würde die Leistung abrufen können, die in ihm steckt? Wenn ich so eine Veränderung vornehme kann ich den Kauf danach natürlich nicht mehr rückabwickeln denke ich.

    Ursprünglich war Windows 8 auf dem PC und er wurde auf 10 upgegradet…. Bräuchte ich eine Windows 8 CD mit Registrierung, wenn ich formatieren wollte oder könnte ich das Betriebssystem vom PC auf ne CD brennen oder wie läuft das?

    Sorry, wenn euch diese Fragen zu doof erscheinen, aber eure Einschätzung würde mir sehr helfen.

    Danke und Grüße,
    Mitch

  12. #12
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    Falls Du das ASUS-Notebook behalten möchtest:

    Ich würde empfehlen, den Computer komplett neu aufzusetzen (und evtl. davor alle alten Daten zu überschreiben).

    Aber zunächst ein Image der jetzigen Installation abspeichern (kann allerdings recht zeitaufwändig sein), um nach sicherem Löschen, Formatieren und Win-Neuinstallation für den Fall der Fälle (dass das Notebook zurückgeht) den Original-Zustand wiederherstellen zu können.

    Ebenfalls eine Überlegung wert: Eine (oder beide, falls 2 vorhanden - bei Video ist eine fürs Windows, die andere für die Videodateien) der Harddisks gegen eine SSD zu tauschen.
    Aber daran denken, dass bei Änderungen an der Computer-Hardware evtl. eine Re-Aktivierung von Windows nötig ist.

    Vielleicht hast Du ja als Windows User noch eine Installations-CD oder eine Kopie eines vorinstallierten Windows.


    Im Folgenden noch einige Links zum Thema "Windows (10) System-Abbild speichern":

    Windows-10-Backup ohne Dritt-Software erstellen

    Siehe weiter unten im Artikel nach:
    Das klassische Backup mit „Sichern und Wiederherstellen“

    http://www.pcwelt.de/ratgeber/System...g-8395183.html


    oder:


    Windows 10: Backup-Image erstellen und wiederherstellen – So geht's

    http://www.giga.de/downloads/windows...llen-so-gehts/



    Kostenlose Alternative:

    Paragon Backup Recovery 14 Free benutzen:
    http://www.chip.de/downloads/Paragon...e_32533759.htm

    Basis-Info zum Programm (siehe auch Bildgalerie unter dem Artikel), z.B.:
    http://www.giga.de/downloads/paragon...-free-edition/

    Ich würde im Programm den einfachen Backup-Modus empfehlen (auf der Hauptseite mit den bunten 'Kacheln'), nicht den etwas unübersichtlichen, detaillierten Spezialisten-Modus.

    Vorsicht:
    Stets beachten, ob für das Backup auf dem Ziellaufwerk alle Daten gelöscht werden (falls ja, leere Disk verwenden)! Das sollte hier aber nicht der Fall sein.


    Zudem ist bei beiden Varianten (Windows und Paragon) das Erstellen eines "bootable Notfall-Windows" möglich, mit dem dann das Win-Image zurückgespielt werden kann (benötigte bei mir für Win 10 /32bit etwas mehr als 400 MB) - direkt aus Win 10 heraus wird dann das Minimal-System gespeichert auf CD/DVD (hat nicht mehr jedes Notebook und klappte bei mir auch sonst nicht - permanente Fehlermeldung), bei Paragon auf USB Stick (der dabei gelöscht wird).
    Geändert von Skeptiker (21.03.2017 um 14:02 Uhr)

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