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  1. #1
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    Blackmagic Cinema Camera: neue Pläne für MicroFourThirds










    BMD-Blackmagic-Cinema



    Blackmagics Cinema Camera hat für reichlich Furore gesorgt, bereitet dem Hersteller aber weiter Probleme: Nachdem die Produktion angelaufen ist hat man festgestellt, dass die angelieferten Sensoren mit einer verschmutzten Glasschicht angeliefert wurden. Es gibt zwar einzelne Testmuster – aber keine echten Verkäufe. Der Rückstand scheint erheblich und setzt den Hersteller unter Druck.
    Immerhin hatte man die Auslieferungen ...




  2. #2
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    Na ich denke mir, in einem Jahr wird das Gerät am Markt erfolgreiche eingeführt und auch verfügbar sein ...
    Lieben Gruß,
    Wolfgang
    http://videotreffpunkt.com

  3. #3
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    Die Lieferverzögerungen wurden doch ausführlich beschrieben und BM hat sich deswegen auch öffentlich entschuldigt und eine neue Firmware ist auch schon OUT..

    http://www.slashcam.de/news/single/B...Bla-10181.html

    http://www.slashcam.de/news/single/B...lic-10201.html

    noch etwas vom FrankGlencairn mit WOW Effekt

    http://frankglencairn.wordpress.com/...e-stress-test/
    Geändert von motiongroup (11.10.2012 um 15:40 Uhr)

  4. #4
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    es geht ja in der ersten Linie gar nicht um die Lieferverzögerungen - klar sind die schon länger bekannt.

    Dass es eine aktive M4/3-Variante mit geändertem Gehäuse geben soll würde, wenn es stimmt, darauf hinweisen, dass es vielleicht weitere Lieferverzögerungen gibt. Kann mir kaum vorstellen, dass man eine Cam nach drei bis vier Monaten Bauzeit durch einen Nachfolger austauscht.

    Zudem finde ich den Umgang mit Redaktionen schon sehr aufschlussreich.
    Salutos, videospeed

  5. #5
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    Scheint, als ob Blackmagic in dieselbe Falle gelaufen ist wie RED in seiner Anfangszeit. Die PR-Maschinerie wird schon zu einem Zeitpunkt angeworfen, als manche Entwicklungs- und Produktionsprobleme noch gar nicht absehbar sind, und wenn sie dann prompt auftreten und die Auslieferung verzögern, dann wird man die Geister nicht mehr los, die man gerufen hat.
    Eine verlässliche Produktpolitik sieht jedenfalls anders aus, denn schon die passive MFT-Variante der Cinema Camera wirkte hastig nachgeschoben, noch bevor das EF-Modell auf dem Markt war. Nun sind beide noch nicht verfügbar, da munkelt man schon halboffiziell von einer dritten BMCC mit aktivem MFT-Bajonett (was für die Zielgruppe vielleicht gar nicht so sehr von Bedeutung ist) sowie XLR-Buchsen, Wechselakku und geändertem Gehäuse. Ich habe keine BMCC auf der Einkaufsliste, aber wenn, dann wüsste ich allmählich nicht mehr, was davon zu halten ist und wofür ich mich entscheiden sollte. Blackmagic scheint ja selber gar nicht zu wollen, dass man jetzt in dieses System einsteigt, sonst würde man nicht bereits Besseres für die nähere Zukunft in den Raum stellen, wenn es die ersten Modelle noch gar nicht gibt. Da wartet man als Anwender doch lieber ab, wohin die Reise geht.

  6. #6
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    Geburt mit Komplikationen

    Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
    Die Sache mit dem verunreinigten Glas, das den Sensor abdecken und schützen soll, konnte wohl niemand vorausahnen.

    Dass der EF-Anschluss (für Canon- und Zeiss-FF(Full Frame)-Objektive) mit Cropfakor 2.4 evtl. nicht ideal ist, hingegen schon.
    Nun hat man doch eingelenkt und steuert noch schnell einen MFT(Micro Four Thirds)-Anschluss bei, allerdings ohne jede elektronische Objektiv-Kupplung.

    Dass im Hintergrund nun bereits an einem vollwertigen MFT-Anschluss gebastelt wird, könnte man kommentieren mit 'Besser spät als nie !'.

    Wenn ich eine BMCC (Blackmagic Cinema Camera) auf bestimmten Spätest-Termin bestellt hätte, würde ich mich jetzt auch ärgern.

    Das Positive (im Negativen):
    Die (wenn auch späte) offene Kommunikation über die Probleme seitens Blackmagic durch deren auch im Gegenwind sympathischen CEO Grant Petty.

    Und generell: Dass hier überhaupt jemand mal einen Versuch unternimmt, eine Kamera mit besserem Bild fürs breitere Publikum zu liefern, als wir es von hundert AVCHD-Foto-Kameras mit Video gewohnt sind, die uns alle weismachen wollen: So wie unsere Bilder mit maximal 28 Mbit pro Sekunde AVCHD in 50p mit 8 bit Farbtiefe (d.h., 2 hoch 8 = 256 Farbabstufungen pro Farbkanal R, G oder B), 4:2:0 'Color Sampling' (Farbabtastung mit insgesamt 50 % Datenreduktion) und max. 11 Blenden Kontrastumfang (d.h., einem Helligkeits-Verhältnis von 1:(2 hoch 11) = 1:2048 zwischen dunkelstem und hellstem Bildteil) aussehen, so sieht die Welt nun mal aus.
    Was Anderes gibt es nicht und wird es für Euch im bezahlbaren Preisrahmen nie geben !
    WIR (die Kamerahersteller aus Fernost) sind es, die EUCH sagen, wie Ihr die Welt durchs Kamera-Auge sehen dürft !

    Wer jetzt denkt, ich dramatisiere doch reichlich, ist eingeladen, sich mal den Vergleichsclip 'Canon 5D Mk III versus Blackmagic Cinema Camera' anzusehen und zu staunen (dazu am besten & falls möglich den Original-Clip herunterladen mit Klick auf 'Download' - allerdings ist er 1.9 GB ! gross (obwohl dort nur '1 GB' steht), oder sonst wenigsten das 'HD MP4'-File von 461 MB):

    http://vimeo.com/49875510

    Sicher ist die BMCC nicht perfekt (was das Bedienungskonzept angeht, sowieso !) und zeigt z.B. durch Weglassen des AA-Filters (Anti Aliasing - gegen digitale 'Treppenstufen' bei diagonalen Linien und Moiré-Effekte) vor dem Sensor zwar ein besonders scharfes Bild, aber auch Moiré (im Testbild gut sichtbar) - aber inbesondere bezüglich Dynamikumfang (BMCC 13 Blenden für RAW, entspricht rund 1:8000) doch eine erstaunliche Vorstellung !

    Und wer nun als Skeptiker diese komische Kamera nach wie vor mit Vorbehalt betrachtet (was durchaus verständlich ist), der kann in Philip Blooms kritischem BMCC-Testlauf (auf Englisch) dafür auch die eine oder andere Bestätigung finden - er ist zwar so diplomatisch wie möglich, aber hält sich mit berechtigter Kritik dennoch nicht zurück: http://vimeo.com/48956550



    Zusatzbemerkung zur maximalen Datenrate 28 Mbit/Sek (28 Megabit = 28/8 = 3.5 Megabyte pro Sek.) von AVCHD mit 50p Full HD (50 Vollbilder pro Sekunde mit einer Grösse von 1920 x 1080 Pixeln):

    Wie stark komprimiert eigentlich AVCHD/H.264 ?

    Wenn sich die älteren Videofilmer noch an DV erinnern, so war die Datenrate dort ebenfalls rund 3.5 Megabyte pro Sekunde. Und der DV-Codec komprimierte die Daten 1:5 (5-fache Datenreduktion). Zusammen mit dem 4:2:0 Farbsampling von DV PAL (ergibt mit 4+2+0=6 zu max. 4+4+4=12 eine Datenreduktion von 6:12 = 1:2) entspricht das gegenüber Rohdaten VOR Kontrast- und Farbsampling einer Datenreduktion von 1:10, also auf 10% der ursprünglichen Grösse.
    Aber für die folgende Rechnung geht es nur um den DV-Codec und die Datenreduktion von 1:5:

    Theoretische HD-Datenrate im Vergleich zu SD-Datenrate (bei sonst gleichen Bedingungen):

    DV war 720 x 576 Pixel gross, das sind total 414720 Pixel
    HD ist 1920 x 1080 Pixel gross, das sind total 2073600 Pixel

    Das Verhältnis von 2073600 zu 414720 ist 5:1, d.h., HD hat 5 mal mehr Pixel als DV.

    Wenn man jetzt noch die Bildrate berücksichtigt, so steht 50p in HD den 50i (entpricht mathematisch 25p) in SD gegenüber.
    50p zu 25p ergibt ein Verhältnis von 2:1, also Faktor 2.

    Insgesamt hat also Full HD mit 50p gegenüber SD (Standard Definition) mit 50i um den Faktor 5 x 2 = 10 mehr Daten.
    Trotzdem ist die Datenrate etwa gleich geblieben.

    D.h., AVCHD komprimiert für 50p Full HD mit 28 Mbit/Sek um Faktor 10 stärker als wenn es in DV komprimiert wäre, welches selbst gegenüber 'Roh' schon 1:5 komprimiert ist. Mit anderen Worten: AVCHD komprimiert hier nur durch den Codec gegenüber den Rohdaten NACH Farbabtastung um Faktor 50 !

    Das ist zwar einerseits bewundernswert, denn es bleibt ja immer noch eine überzeugende Bildqualität übrig, anderseits fragt man sich, ob man einfach 2% der ursprünglichen Daten komprimiert behalten kann und somit 98% eigentlich überflüssig sind ?
    Oder, besser formuliert: ... inwiefern 2% der Original-Datengrösse in komprimierter Form die ursprünglichen 100% Originaldaten noch genügend repräsentieren können ?
    Zum Vergleich: Verlustlose Videokompression beträgt etwa Faktor 2 bis 3, wobei die ursprünglichen Daten nach Dekompression zu 100% wieder vorhanden sind.

    Für Full HD mit 24 Mbit/Sek und 50i oder 25p (i = interlaced -> Halbbilder) müsste man die Rechnung korrigieren: 25 statt 50 Vollbilder ergibt halbe Kompression, also statt Faktor 10 nur Faktor 5. Mit 24 etwas geringere Datenrate als 28 Mbit/Sek ergibt etwas stärkere Kompression, und zwar um Faktor 28/24 = 7/6, also total 5 x 7/6 = Faktor 5.83, also rund 6 (gegenüber DV). Was insgesamt gegenüber 'Rohdaten' (wie oben beschrieben) einen Faktor von 5 x 5.83 = knapp 30 ergibt.

    Wie ist eine so starke Kompression ohne nennenswerten, sichtbaren Bildverlust möglich ?

    Indem DV jedes Bild einzeln abspeichert, während AVCHD nur die Änderungen zwischen regelmässig eingestreuten 'Stützbildern', sogenannten i-Frames (intra-coded frames = vollständig, aber komprimiert gespeicherten Bildern) abspeichert.

    Wie sieht man denn den Bildverlust, oder gibt's den gar nicht ?

    Doch - aber bei abnehmenden Datenraten wird das AVCHD/H.264-Bild zunächst nicht auffällig schlechter (starke Blockbildung, brüske Farbübergänge statt fliessende), sondern in erster Linie 'unauffällig' immer weicher - das ist zumindest mein Bildeindruck.

    Schematisches Beispiel: Wenn bei 25 Bildern pro Sekunde sich während einer Sekunde nichts im Bildausschnitt ändert, dann werden im Fall 'DV' trotzdem 25 volle Bilder komprimiert abgespeichert (so, wie 25 JPEGs). AVCHD würde hingegen, statt 25 Bilder abzuspeichern, in jede Bildadresse den Satz 'alles unverändert zu Bild 1' hineinschreiben.

    Vorteil von DV: Zum Entpacken von Bild 8 genügt es, an die Adresse von Bild 8 zu springen und es auszupacken (dekomprimieren). Nachteil: 25 Bilder abgespeichert braucht mehr Platz.

    Vorteil von AVCHD: Benötigt viel weniger Speicherplatz. Nachteil: Das Auspacken eines Bildes in mehreren Schritten dauert länger: Sprung zu Bild 8, wo der Satz 'alles unverändert zu Bild 1' zunächst gelesen und verstanden werden muss, dann Sprung zu Bild 1, das anstelle von Bild 8 ausgepackt wird.

    Vergleich zu AVCHD im Audio-Bereich: MP3 (allerdings weniger kompliziert als AVCHD).


    Hinweis:

    Was in der Rechnung NICHT berücksichtigt wurde, ist, dass sich die Datenraten aus Video UND AUDIO zusammensetzen.

    AVCHD-Audio ist z.B. AC-3 (Dolby Digital) mit max. 384 Kbit/Sek, während DV-Audio unkomprimiertes PCM ist, mit etwa 1500 Kbit/Sek (rund 1.5 Mbit/Sek). Alle Datenraten für STEREO.

    Aber da die Videobitrate für DV mit 26.5 (offiziell 25) Mbit/Sek viel grösser ist, spielt das Audio mit 1.5 Mbit/Sek nur eine kleine Rolle.

    Bei AVCHD fällt das komprimierte Stereo-Audio im Vergleich zum Video noch weniger ins Gewicht.
    Geändert von Skeptiker (12.10.2012 um 18:48 Uhr) Grund: Zusatzbemerkung zur Kompression von AVCHD

  7. #7
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Hans Ernst
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    Was die BMCC technisch leistet wird man sehen, wenn erste unabhängige Tests veröffentlicht sind.

    Ob die Kamera in der vorgestellten Lösung eine "fürs breitere Publikum" sein wird - daran kann man durchaus Zweifel haben. Aber ich lasse mich in der Sache gern eines Besseren belehren.

    Völlig richtig: Schadenfreude oder Spott ist überhaupt nicht angebracht - der kränkelnden Kamera-/Camcorder-Szene tut jeder neue Player gut.

    Aber wie massiv eine Redaktion in ihrer Arbeit blockiert wird (um es gaaaanz vorsichtig auszudrücken) - da ist dieser neue Player deutlich weiter gegangen als viele der angesprochenen Hersteller aus Fernost, die gemeinhin für das Böse in der Kamera-Welt gehalten werden ...
    Auch wir kritisieren diese Majors durchaus massiv (wie im aktuellen Heft), weil sie nicht immer unbedingt die Kameras/Camcorder bauen, die wir gerne hätten. Oder dafür zuviel Geld verlangen.
    Aber dass sie uns dabei (einerseits) gewaltig abzocken und dann (andererseits) doch plötzlich so tiefrote Zahlen schreiben, dass sie sogar langjährige Mitarbeiter entlassen müssen (wie hier in Deutschland/Europa bei etlichen Companies geschehen) - das wird dann ja wohl doch niemand gleichzeitig behaupten wollen.

    Wenn da als positives Gegenbeispiel auf einen "sympathischen CEO" verwiesen wird, dann könnte man auch zum Schluss kommen: reingefallen - gutes Propaganda-Management. Das ist nun alles, aber nicht der Robin Hood der Indie- und Rebel-Szene ...

  8. #8
    Profi
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    Zitat Zitat von Hans Ernst Beitrag anzeigen
    ... Ob die Kamera in der vorgestellten Lösung eine "fürs breitere Publikum" sein wird - daran kann man durchaus Zweifel haben. Aber ich lasse mich in der Sache gern eines Besseren belehren.
    Ich dachte dabei vor allem an die Bildqualität, weniger ans Drumherum (Gehäusegrösse, fehlende Knöpfe, alles über Menü, fix verbauter Akku etc.).

    Zitat Zitat von Hans Ernst Beitrag anzeigen
    ... Aber wie massiv eine Redaktion in ihrer Arbeit blockiert wird (um es gaaaanz vorsichtig auszudrücken) - da ist dieser neue Player deutlich weiter gegangen als viele der angesprochenen Hersteller aus Fernost, die gemeinhin für das Böse in der Kamera-Welt gehalten werden ...
    ... Wenn da als positives Gegenbeispiel auf einen "sympathischen CEO" verwiesen wird, dann könnte man auch zum Schluss kommen: reingefallen - gutes Propaganda-Management. Das ist nun alles, aber nicht der Robin Hood der Indie- und Rebel-Szene ...
    Danke für die interessante Rückmeldung. Dann lasse ICH mich hier gerne eines Besseren belehren !
    Wenn Blackmagic nun tatsächlich 'hyperventiliert', dann könnte das bedeuten, dass doch ein wenig Panik ausgebrochen ist darüber, ob das ganze Projekt noch Schiffbruch erleiden könnte.

    Und vielleicht wird hier hinter den Kulissen mit deutlich härteren Bandagen gekämpft, als ich bisher annahm (ich blicke allerdings nicht wirklich hinter die Kulissen der Foto-/Video-Industrie).

    Evtl. liegt 'videotreffpunkt' mit seiner Eingangs-Bemerkung dann etwa richtig: '... in einem Jahr wird das Gerät am Markt erfolgreich eingeführt und auch verfügbar sein ...'.

    Ich drücke jedenfalls die Daumen.

    P.S:
    Was mich an den 'bösen' Herstellern aus Fernost je länger je mehr ärgert, ist das dauernde Bevormunden über 'Features', die man uns einmal gibt und ein andermal eben nicht (wirkt auf mich teils wie mit dem Zufallsgenerator entschieden):
    Dürfen wir nun unsere 25p / 50i haben ? Olympus mit der E-M5 sagt NEIN.
    Dürfen wir nun unsere 24p haben, so wie die NTSC-Länder ? Panasonic (und andere) sagt NEIN für viele Videokameras (wahrscheinlich auch die neue AG-AC90). Ausnahme: Die GH2. Dabei wäre 24p eigentlich DAS Bindeglied zwischen der PAL- und der NTSC-Welt und damit die Wahl für internationale Produktionen und ist zudem auch Teil des Blu-Ray Standards.
    Dürfen wir einen Kabel-Fernsteuerungs-Anschluss an Amateur-Videokameras der oberen Klasse haben ? Panasonic sagt NEIN , Sony sagt 'JA, aber ...' (keine LANC-Klinke mehr, aber immerhin AV/LANC Kombi-Buchse).
    Dürfen wir volle manuelle Einstellungen an Videokameras der oberen Klasse haben ? Sony sagt NEIN - gute Automatiken genügen.
    Dürfen wir 50p in Full HD haben ? Canon meint NEIN.
    Dürfen wir statt INTER-AVCHD auch INTRA-AVCHD haben (flüssigerer Schnitt, dafür höhere Datenrate für etwa gleiche Bildqualität) ? Canons 5D MkIII und Panasonics GH3 sagen JA, die anderen bisher NEIN.
    Dürfen wir noch einen Sucher haben ? MANCHMAL. Falls ja, einen brauchbaren (hochklappbar, gute Auflösung) ? EHER NICHT.
    Irgendwann wird's einem wirklich etwas zu bunt ob so viel Willkür und man wünscht sich, dass da mal eine Firma wagt, an der Fernost-'Festung' zu rütteln und diese seltsamen 'Glaubenssätze' (Paradigmen) zu durchbrechen - z.B. jemand wie Blackmagic oder RED oder Ikonoskop oder ? ... in Zukunft hoffentlich mehr (wo bleiben die kreativen deutschen Firmen, ausser Kamera-Hersteller Arri und die legendären Objektivbauer wie Zeiss, Leica, Schneider-Kreuznach, Rodenstock, Voigtländer, ... ?, die teils immer noch vom Ruf vergangener Tage zehren, ihn andererseits auch heute mit Qualität immer wieder aufs neue bestätigen) !
    Geändert von Skeptiker (12.10.2012 um 10:45 Uhr)

  9. #9
    Was mich mal interessieren würde, suchst du wirklich eine derartige Kamera, bist also ein potentieller Käufer, oder handelst du das ganze einfach nur theoretisch ab?
    Gruß

    Hans-Jürgen

  10. #10
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    Morgen Herr Ernst, ich muss leider gestehen das ich mit ihren Zeilen überhaupt nichts anfangen kann..
    Das hat mehrere Gründe die ich gerne erläutern werde.
    Erste Bedenken kommen mir bei der Aussage über das blockieren der Redaktion seitens BM.. Das ist für einen Leser ebenso nebulös geschrieben wie es auch BM in seinem Blog über den Lieferverzug macht.

    Fakten...oder wollen sie mit diesem Beitrag BM unter Druck setzen..

    Zweite Bedenken kommen mir bei der Aussage über die Dauer von der Erstankündigung bis zum Verkaufsstart..
    Welcher Hersteller dieses Typs NonStandard Player hat so eine kurze Vorlaufzeit gehabt wie BM? Ich sage es mal so.. Keiner weder RED noch IKONOSKOPE und selbst bei den großen Herstellern laufen die Zeiten von Ankündigung und Auslieferung weiter auseinander wie man es bei der olympus OmD e5 gesehen hat und bei der Gh3 sehen wird..

    Das mit der Aussage "das Böse aus Fernost" ist mir etwas schleierhaft..welcher Hersteller kommt den nicht aus Fernost?

    Fakt ist, und ich habe die Cam nicht und ich werde sie auch nicht kaufen da mir der Aufwand für mich und meine Art zu arbeiten zu aufwendig ist, die Cam generiert extrem geniales Material und die Weiterverarbeitung des RAW oder auch des prores Materials ist einfach und sehr gut gelöst..

    Das der Preis wie oben angesprochen als hoch angesprochen wird sehe ich eher umgekehrt zumal davinci resolve mit dabei ist..

    Ach ja zum link glencairn und zum Thema unabhängige Tests..ich glaube das ist unabhängig genug zumal er mit der Cam sein Brot verdient.. Gleich weiter gesponnen was sind unabhängige Tests..?

  11. #11
    Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich den Aussagen von Hans-Ernst auch nicht folgen kann.
    Das mit der Erstankündigung sehe ich ähnlich wie motiongroup, es ist halt der Zahn der Zeit. Wer verkaufen will muss rechtzeitig präsent sein und daher seine Geräte frühzeitig ankündigen. Wohl keine Kamera ist zu diesem Zeitpunkt fertig, keine GH3 (sie hat wohl noch keine endgültig Firmware) und eben auch die von BM.
    Es ist natürlich immer peinlich, wenn dann noch etwas dazwischen kommt, aber das gehört ja mittlerweile dazu.

    Und warum sollte BM nicht rechtzeitig ankündigen dürfen, was sie alles für die Zukunft planen? Warum sollte das Unsicherheit verbreiten und Käufer abschrecken?
    Ich denke, sie werden damit nur versuchen einen breiteren Markt zu erschließen, indem sie versuchen den engagierten Amateur, der nur hobbymäßig arbeitet, mit ins Boot zu ziehen. Deshalb wohl der Schritt zu MicroFourThirds, denn ich glaube nicht, dass im Profibereich unbedingt der Wunsch dahin zu sehen sein wird.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  12. #12
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Hans Ernst
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    Zitat Zitat von motiongroup Beitrag anzeigen
    Morgen Herr Ernst, ich muss leider gestehen das ich mit ihren Zeilen überhaupt nichts anfangen kann..
    Das hat mehrere Gründe die ich gerne erläutern werde.
    Erste Bedenken kommen mir bei der Aussage über das blockieren der Redaktion seitens BM.. Das ist für einen Leser ebenso nebulös geschrieben wie es auch BM in seinem Blog über den Lieferverzug macht.

    Fakten...oder wollen sie mit diesem Beitrag BM unter Druck setzen..

    Zweite Bedenken kommen mir bei der Aussage über die Dauer von der Erstankündigung bis zum Verkaufsstart..
    Welcher Hersteller dieses Typs NonStandard Player hat so eine kurze Vorlaufzeit gehabt wie BM? Ich sage es mal so.. Keiner weder RED noch IKONOSKOPE und selbst bei den großen Herstellern laufen die Zeiten von Ankündigung und Auslieferung weiter auseinander wie man es bei der olympus OmD e5 gesehen hat und bei der Gh3 sehen wird..

    Das mit der Aussage "das Böse aus Fernost" ist mir etwas schleierhaft..welcher Hersteller kommt den nicht aus Fernost?

    Fakt ist, und ich habe die Cam nicht und ich werde sie auch nicht kaufen da mir der Aufwand für mich und meine Art zu arbeiten zu aufwendig ist, die Cam generiert extrem geniales Material und die Weiterverarbeitung des RAW oder auch des prores Materials ist einfach und sehr gut gelöst..

    Das der Preis wie oben angesprochen als hoch angesprochen wird sehe ich eher umgekehrt zumal davinci resolve mit dabei ist..

    Ach ja zum link glencairn und zum Thema unabhängige Tests..ich glaube das ist unabhängig genug zumal er mit der Cam sein Brot verdient.. Gleich weiter gesponnen was sind unabhängige Tests..?
    Guten Morgen, Motiongroup,

    mein Beitrag war eine Replik auf den Post von Skeptiker - der damit sehr wohl etwas anfangen konnte. Die Zitate beziehen sich ebenfalls auf seine Wortwahl.

    Zum allgemeinen Hintergrund: Wir haben schon vor Wochen eine BMCC zum Test bekommen, doch der Hersteller verhinderte die Veröffentlichung des Tests, wie schon mein Kollege Joachim Sauer berichtet hat. Das haben wir noch nicht mal bei den "bösen" asiatischen Herstellern erlebt - und gehört auch ins Gesamtbild. Das mit dem Unter-Druck-setzen verhält sich also eher andersherum ...

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