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  1. #1
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    NAB 2012: Canon EOS 1D C - der 4K-Foto hat einen Namen










    EOS1DC_Top



    Die erste DSLR bei der Filmen wichtiger ist als Fotografieren ist da. Ein Bild war bereits bei der Einführung der ersten EOS Cinema im November aufgetaucht. Jetzt hat das Kind einen Namen: Die EOS-1D C zeichnet 4K-Video mit 4.096 x 2.160 Pixeln und einer 4:2:2 Farbabtastung auf.
    Wer die Spezifikationen genauer liest, dem fällt auf, dass diesen ...





  2. #2
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    4K Motion-JPEG

    Bei Foto sind es sogar 5K ! (Bildbreite)

    Aber dass "der Foto" auch 4K Video bietet, ist schon beeindruckend. Und dass man für 4K-Video mit Motion-JPEG zur Einzelbild-Kompression greift, die schnitt- und Bildbearbeitungs-freundlicher ist, finde ich sehr interessant. Das betrifft vermutlich NUR das Filmen mit 4K und 24fps 4:2:2 und könnte darauf hindeuten, dass Canon hier einfaches Daten'handling' höher gewichtet hat, als möglichst tiefe Datenraten (man könnte natürlich auch schreiben: Zugunsten des Daten'handling' etwas schlechtere Bildqualität in Kauf nimmt bei gleichen Datenraten). Aber das ist alles Theorie und vielleicht gibt's ja noch andere Gründe.

    Stimmungs-Dämpfer: Soviel Technik hat ihren Preis (offenbar deutlich > 10K) !
    Geändert von Skeptiker (13.04.2012 um 05:47 Uhr)

  3. #3
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    M-JPEG versus H.264 Kompression

    Frage: Stimmt die oben aufgestellte Behauptung, dass bei gleicher Dateigrösse, Farbtiefe, Framerate (Bilder/Sek.) und Pixelzahl ein mit M-JPEG komprimiertes Vollbild schlechtere Qualität (z.B. mehr Artefakte bei starker Vergrösserung) aufweist, als ein mit MPEG-4 (H.264) komprimiertes ?
    Theoretisch ist doch H.264 die effektivere Kompression (gleiche Qualität bei kleineren Dateien), aber das gilt für Bewegtbilder. Wie sieht es bei einzelnen Vollbildern aus (allerdings, nicht alle H.264-Bilder sind Vollbilder ! Sollte man vielleicht nur die Keyframes zum Vergleich benutzen ?) ?

    Ich weiss es nicht und müsste es ausprobieren, indem ich eine kurze Sequenz aus unkomprimiertem, progressiven Full-HD Material einmal nach M-JPEG und einmal nach H.264 umrechnen und dann gleich grosse Dateien vergleichen würde.
    Es wäre wohl einen Versuch wert.
    Geändert von Skeptiker (13.04.2012 um 05:43 Uhr)

  4. #4
    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Sollte man vielleicht nur die Keyframes zum Vergleich benutzen ?
    Was meinst du damit?
    Gruß

    Hans-Jürgen

  5. #5
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    I-frames, nicht Keyframes (Key frames)

    Hallo Hans-Jürgen,

    Keyframes ist hier der falsche Ausdruck - mein Fehler !
    Ich meinte Intra-frames (I-frames), also Bilder, die als volle Einzelbilder abgespeichert werden (es gibt allerdings bei H.264 selbst innerhalb dieser Bilder bereits wieder Bit-'Sparmassnahmen' = Bezüge von Pixelgruppen auf andere Pixelgruppen) - dies im Gegensatz zu P-frames (P wie predictive = vorhersagend) oder B-frames (B wie bidirectional - zweiseitig), welche zur Generierung des vollen Bildes jeweils auf Informationen aus davor liegenden (predictive) oder davor UND dahinter liegenden (bidirectional) Bildern zurückgreifen müssen.
    I-frames werden also wie Einzelbilder gespeichert, P- und B-frames hingegen aus den Bildern in ihrer Umgebung berechnet und rekonstruiert.

    Deshalb ist diese Art der Kompression einerseits effizienter (kleinere Dateien), da weniger Einzelbilder abgespeichert werden, andererseits aber auch rechenaufwändiger, da Bilder, die eigentlich nur als 'Rechnung' (= Änderung im Vergleich zu Nachbarbildern) existieren, zunächst zu vollen Bildern rekonstruiert werden müssen, bevor sie betrachtet werden können.

    Freundlicher Gruss
    Skeptiker
    Geändert von Skeptiker (13.04.2012 um 12:24 Uhr)

  6. #6
    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Keyframes ist hier der falsche Ausdruck - mein Fehler !
    Ich meinte Intra-frames ...
    Alles klar.
    Gruß

    Hans-Jürgen

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