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  1. #1
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    Bild- und Tonstörungen durch Fugen zwischen den 2GB-Datencontainern

    AVCHD-Filme werden ja in Daten-Containern zu je 1,9 GB abgespeichert. Je höher die gewählte Bildqualität, desto mehr "Fugen" entstehen und desto mehr Bild- und Tonstörungen können in einer (Konzert-)Aufnahme sein.
    Hat jemand Erfahrungen, ob bestimmte Begleit-Dateien mitgeladen werden müssen, um die Fugen zu überbrücken?
    Beobachtungen: Wenn meine XA 10 oder G 10 innerhalb der Kamera in SD konvertiert, werden aus z.B. 14 AVCHD-Containern nur 3 Mpeg2 und die früheren Übergänge sind nicht zu merken.
    Wenn ich im Schnittprogramm Pro X4 konvertiere, egal ob für SD in mpeg2 720x576, oder für HD in mpeg2 1920x1080, verringert sich die Anzahl nicht. Letztere Aktion ist aber der Geheimtipp, mit dem auch mehrere AVDHD-Filme im Multicam-Modus ruckelfrei laufen.
    Wir behelfen uns, indem wir
    a) den Ton separat mit Zoom R 16 auf eine SD-Karte aufnehmen: die einzelnen Mono-Spuren brauchen 650 MB in 2 Stunden..=keine Fuge
    b) die 3 Kameras mit 30 sec. Abstand starten, damit nie 3 Fugen gleichzeitig kommen,
    so bleibt die Synchronität ein ganzes Konzert über erhalten.
    c) noch nicht probiert: in den Umbaupausen die Kameras stoppen und wie in b) versetzt starten: Vorteil: in den nächsten 10 Min gibt es keine Fuge, Nachteil: die Filme müssen bei jedem Stück neu synchronisiert werden, was in Pro X4 kein Problem mehr ist.

    Ist es ein Problem der AVCHD-Cam?
    Ist es ein Problem des Schnittprogramms?
    Gibt es "professionelle Lösungen" oder ist dies der
    (einzige) Nachteil der SD-Karten-Speicherung?
    Geändert von klassikvideo (14.03.2012 um 12:51 Uhr)

  2. #2
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    Zitat Zitat von klassikvideo Beitrag anzeigen
    Ist es ein Problem der AVCHD-Cam?
    Ein Problem ist das nicht unbedingt, eher die Eigenart eines dateibasierten Formats gegenüber der nahtlos laufenden Bandaufnahme. Sofern die Daten nach der Aufnahme mit dem zur Kamera gehörenden Schnittprogramm importiert werden, dürfen da auch keine hörbaren Tonstörungen an den "Fugen" auftreten, denn unter anderem deswegen gibt es ja die Hilfsdateien um die eigentliche Videodatei herum. Auch die Mehrzahl der heute gängigen Schnittprogramme sollte lange AVCHD-Dateien mit einwandfrei durchlaufendem Ton importieren können, wobei die von der Kamera einzeln gelieferten Teildateien im Hintergrund wieder zusammengefügt werden. Das funktioniert natürlich nicht mehr, sobald jemand auf die Idee kommt, statt des gesamten Datenpakets von der Karte nur die Videodateien mit der Endung .MTS zu übertragen, und da liegt denn auch die häufigste Fehlerursache. Deshalb immer die Datenstruktur vom PRIVATE-Ordner an abwärts übernehmen, dann sollte es keine Probleme beim Importieren geben.

  3. #3
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    Hallo Bernd E.! In der Tat hatte ich nur die Stream-Dateien übernommen, und dem Ratschlag den ganzen Private-Ordner importiert. Zu meinem Erstaunen fand der MediaPool die Film-Dateien sofort wieder, geändert hat sich nichts: um die FilmDaten von 3 Spuren notfalls auseinanderhalten zu können, hatte ich sie noch vor dem Importieren noch umbenannt, möglicherweise verlieren die Begleitdateien dadurch ihre Zugehörigkeit?
    Aus dem Hause Magix kam heute der Vorschlag, die Container mit dem Programm Total Commander zusammenzufügen, oder
    mit tsMuxer als m2ts zusammenzufügen.
    Hat damit jemand Erfahrungen?

  4. #4
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    Also ich hatte das gleiche Problem mit meinen Kameras (Sony und Canon). Nun nehme ich zum Importieren die mitglieferte original Software - und alles ist gut.

  5. #5
    Aktiver Nutzer Avatar von wabu
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    Egal ob direkt kopiert oder mit der Software: Nach 4 GB fängt eine neue Datei an (die Karten sind ja auch nur FAT 32) und in diesem Wechsel ist für 4 frames der Ton weg. Bei klassischen Konzerten ist ein Start/Stopp in Beifallsunterbrechungen hilfreich. Damit kann man der Situation auch umgehen.

  6. #6
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    Hallo,

    ich mache mit meinen AVCHD Kameras auch viele Konzertaufnahmen z.Teil über 1 1/2 Stunden an einem Stück und habe dieses Problem sowohl mit den Kamera Import Software als auch mit Edius 6.xx nicht. Die Thematik wurde im letzten Jahr auch einmal in Video Aktiv behandelt.

  7. #7
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Richtig, wir haben das letztes Jahr behandelt und dazu auch einen Onlineartikel bereitgestellt: http://www.videoaktiv.de/Praxis+Tech...chivieren.html
    Viele Grüße
    Joachim Sauer
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  8. #8
    Aktiver Nutzer Avatar von wabu
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    mtsluekke.jpg
    Das sind zwei files: Bild ist durchgehend, aber der Ton fehlt über 12 frames, egal auf welchem Weg die Dateien auf den Rechner kommen.

  9. #9
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Wenn beim Import (so wie oben ja zu sehen ist) noch zwei Dateien geladen werden, dann stimmt etwas nicht. Der Trick beim Import via Software ist, dass die Dateibegrenzung aufgehoben wird und aufgeteilten Videos nahtlos in eine Datei geschrieben werden. Denn auf dem Rechner hat man ja in der Regel nicht die FAT32-Problematik.

    Werden die Dateien getrennt geladen ist die Tonlücke somit logisch und begründbar. Ich würde also noch mal schauen was beim Import schief geht, denn bei uns klappt das immer einwandfrei.
    Viele Grüße
    Joachim Sauer
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  10. #10
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    denn bei uns klappt das immer einwandfrei.
    Und bei mir und vielen anderen auch!
    Die ständige Behauptung des Gegenteils macht dieses auch nicht richtiger.

    Gruß
    KDS

  11. #11
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    In diesem Beispiel sind die Dateien mit dem HD Writer von Panasonic geladen worden. Im Dateiverzeichnis im Rechner sind auch diese beiden Dateien zu sehen. Der "Schnitt" war bei ca 4 GB, dazu kam ein kleiner Rest.
    Die ständige Behauptung des Gegenteils macht dieses auch nicht richtiger
    Was an dieser Feststellung falsch ist wüsste ich gerne.

  12. #12
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Dann stellen sich für mich zwei Fragen:
    Welches Betreibssystem ist auf dem Rechner?
    Wie ist denn die Festplatte formatiert? FAT32 oder NTFS?
    Viele Grüße
    Joachim Sauer
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