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  1. #1
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    Garantie auf Speicherkarten

    Hey liebe Leute,

    in der Vergangenheit wurde ein Video ja noch per Band aufgezeichnet. So was habe ich auch noch und dank meines Players bereiten mir die alten Videos auch heute noch Freude. Die Qualität ist leider gemindert. Doch nach 15 Jahren nehme ich das den Bändern nicht groß übel. Jetzt aber mal zu einem Thema von diesem Hardware Forum. Das besagt nämlich, dass manche Hersteller in der Tat bereit sind, ihre Speicherkarten mit lebenslangen Garantien zu versehen. Halten die eine so lange Beanspruchung wirklich durch? Wann ist Ende im Schacht und man muss sein Bilder und Videos zur Sicherheit lieber auf einem anderen Medium abspeichern?
    Geändert von Joachim Sauer (23.02.2012 um 17:14 Uhr)

  2. #2
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    Hallo, Speicherkarten und USB-Sticks sind nicht dafür gemacht, Daten dauerhaft zu archivieren. Die elektrischen Ladungen können mit der Zeit verloren gehen, je nach Qualität des Speichers, lässt sich die Datei nach zwei bis fünf Jahren nicht mehr öffnen. Man müsste die Videos etwa alle zwei Jahre umkopieren.
    Diese Garantie bezieht sich auf die Speicherchips und bestimmte Bauteile, bei einem Schaden bekommt man bestenfalls die Karte ersetzt, aber die Daten sind trotzdem weg...

    Ich habe vor kurzem auf einer Messe bei diversen Herstellern nachgefragt, welches Medium am besten für die Langzeitarchivierung geeignet ist, die Antwort war: Die Blu-Ray-Disc.
    Sie soll wesentlich stabiler als die DVD sein und die wiederbeschreibbare Variante in einem Cardridgegehäuse soll Jahrzehnte halten.

    Ich setze nachwievor auf die Bandsicherung, die digitalen Profisysteme DVCAM / DVCPRO /HDV sind nachwievor perfekt geeignet für die Langzeitarchivierung.
    Zusätzlich speichere ich meine Filme redundant auf zwei Festplatten ab.

    oli

  3. #3
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    Zitat Zitat von olimedia Beitrag anzeigen
    Ich habe vor kurzem auf einer Messe bei diversen Herstellern nachgefragt, welches Medium am besten für die Langzeitarchivierung geeignet ist, die Antwort war: Die Blu-Ray-Disc.
    Sie soll wesentlich stabiler als die DVD sein und die wiederbeschreibbare Variante in einem Cardridgegehäuse soll Jahrzehnte halten.

    Ich setze nachwievor auf die Bandsicherung, die digitalen Profisysteme DVCAM / DVCPRO /HDV sind nachwievor perfekt geeignet für die Langzeitarchivierung
    Jegliche Art von Scheiben oder Bändern sind heutzutage, in Zeiten des extremen Wechsels von Technologien, für eine Archivierung gänzlich ungeeignet.

    Warum?

    Dazu stelle ich eine Gegenfrage. Welche Laufwerke waren vor 20 Jahren in Computern drin? Diskettenlaufwerke, eingebaute Festplatten und ggf. ein ZIP-Laufwerk. Und wird im Jahre 2032 noch irgendwer ein BR-Laufwerk oder ein Bandlaufwerk haben? Nein. Die Bandlaufwerke verschleißen, auch die Elektronik macht schlapp (Kondensatoren). Und was macht man dann mit einem Archiv voller Bänder und BR-Discs, wenn das dazugehörende Laufwerk nicht zur Verfügung steht? Entweder teuer von einer Firma auf andere Datenträger übertragen lassen oder in die Tonne kloppen.

    Zusätzlich speichere ich meine Filme redundant auf zwei Festplatten ab.
    Das ist die beste Lösung. Ich kopiere die externen Sicherungs-Festplatten alle vier Jahre mit einem Mausklick auf neue Platten um und so wandert das Archiv immer auf aktuelle Datenträger, mit nur einem Klick. Sollte mal das Dateiformat der Clips ein Auslaufmodell werden, sollte man sich auch frühzeitig um eine Konvertierung bemühen (idealerweise natürlich per Batch).
    „Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Stärke“ - Das Ministerium für Wahrheit

  4. #4
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    "Und wird im Jahre 2032 noch irgendwer ein BR-Laufwerk oder ein Bandlaufwerk haben?"

    ja, da hast Du schon recht, die Computerwelt hat sich schon immer schneller verändert als die Videowelt und da Videofilme inzwischen auch Daten sind, kann man gespannt sein, was uns da noch erwarten wird...

    Fakt ist, dass man heute noch "veraltete" Videosysteme problemlos abspielen kann, wenn man die Bänder vernünftig gelagert hat und ein gewartetes Abspielgerät nutzt.
    Viele schimpfen über immer schlechtere Qualität bei alten Videokassetten, dabei ist die Urache meist nur ein alter, niemals gereinigter Videorekorder.

    Die großen Sendeanstalten haben ihre Archive mit mehreren zehntausend Stunden Material für die kommenden Jahrzehnte nachwievor auf digitalen Bandsystemen gesichert, genau deshalb, weil man nicht weis, welche Dateiformate in Zukunft noch kommen werden. Die Parameter eines Bandsystemes bleiben gleich und lassen sich auch noch in vielen Jahren mit einem Player wiedergeben.

    Ich bin wirklich offen für alles Neue, aber da ich seit über 20 Jahren Filme produziere, sehe ich momentan in der Langzeitarchivierung noch keine anderen Alternativen.
    Für einen Neueinsteiger ist das Magnetband warscheinlich nicht mehr interessant, aber dennoch empfehlenswert...

  5. #5
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    Nun, die Sender verfügen über andere monetäre Möglichkeiten und Technologien als wir. Die können sich ein „langzeittaugliches“ Laufwerk leisten. Wobei ich auch da Bedenken habe, da man physikalisch-chemische Vorgänge (Zerfall elektronischer Bauteile wie Kondensatoren, etc.) auch nicht mit Massen von Geld umgehen kann.

    Hat man alles auf Festplatten, sollte man die Daten sowieso alle vier Jahre auf neue Datenträger übertragen, da Festplatten nach fünf Jahren ein erhöhtes Ausfallrisiko zeigen. Egal ob die Platte genutzt oder meist gelagert wurde.

    Und wenn man schon überträgt, kann man ggf. auch gleich Konvertieren. Das Konvertieren wird sich im Laufe der Jahrzehnte nicht verhindern lassen, da eben nicht nur Datenträger, sondern auch Dateiformate abgelöst werden.

    Es ist auch wesentlich sicherer, zwei Festplatten als nur ein Band im Archiv zu haben. Unter Umständen kann man eine Überraschung erleben, wenn das Laufwerk (Band oder Silberscheibe) nicht mehr funktioniert, wenn man was aus dem Archiv holen möchte. Und dann hat man ein dickes Problem an der Backe.

    Ich habe den Wechsel vom Band (VHS, Video 8, S-VHC-C, miniDV) zur Festplatte mitsamt Konvertierung schon hinter mir. Silberscheiben aller Art habe ich zum Glück (und entgegen aller Tips) noch nie verwendet. Ich verwendete damals ZIP-Laufwerke (eingebaute SCSI-Version). Jedenfalls hat mich dieser - mit Verlaub - Digitalisierungs- und Übertragungsscheiß vom Band auf die Festplatte etwa zwei Jahre beschäftigt. Und darauf habe ich keinen Bock mehr und gebe jeden den Tip, den Wechsel vom Band oder von der Silberscheibe zur Festplatte so bald als möglich zu machen. Hinterher ist man über die wesentlich bessere Handhabung und die gewonnene Zukunftsfähigkeit und Sicherheit seines Materials im Archiv sehr froh.
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  6. #6
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    Da der Threadstarter sich nicht mehr meldet und sein Link auf die Startseite eines Computerforums führt, in dem Speicherkarten gar kein Thema sind, muss man wohl davon ausgehen, dass die Frage nur ein Vorwand war, um einem (seinem?) offenbar sehr schwach besuchten Forum zu neuen Besuchern zu verhelfen. Da hab ich meine Zweifel, ob ihn Infos zur Kartengarantie überhaupt interessieren, denn dieselbe Masche zieht er unter immer anderen Namen in vielen anderen Internetforen auch ab. Das sieht einfach nur nach Spam aus.

  7. #7
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    Oh, ich habe, ehrlich gesagt, erst jetzt auf den Link geklickt ;-) Nachdem ich sah, was hinter dem Link steckt, gehe ich auch von Spam aus. Sozusagen ein Cyborg, also Bot 2.0...
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  8. #8
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Danke für den Hinweis! Ich habe den Benutzer darauf hingewiesen und den Link entfernt, da er keinen Sinn macht. Den Thread halte ich aber wegen der Antworten für gut, so dass ich ihn erhalte.
    Viele Grüße
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