nachdem zu silvester mein gesamtes equipment bei einem einbruch gestohlen wurde, muss ich neu aufrüsten, uns zwar rasch.
ich filme in unserer location alle konzerte, bisher mit einer sony fx 7e mit dem rode stereo videomic, ton nahm ich zusätzlich aus dem mischpult mit einem zoom h4n auf.
ersatzkamera wird wahrscheinlich die sony hdr ax 2000, eventuell die canon xf 100. beide haben xlr-anschlüsse, welches mikrophon soll ich mir anschaffen? das rode stereo videomic war ausreichend für meine ansprüche, schlechter sollte es nicht sein, stereo auf jeden fall.
beyerdynamic mce 82, rode nt 4, audio technica at 8022 sind alle in derselben preisklasse um die 400,- €, welches ist da besser für konzertmitschnitte (laut)? gibt's günstigere, die auch ok sind?
Ich verwende das Rode NT 4 für Konzertaufnahmen. Dabei hat sich aber herausgestellt, dass die Phantomspannung, die meine Sony HXR 70 NX liefert, für das NT4-Micro zu schwach ist. Die Pegelausteuerung reagiert hier kaum. Andere Mikros mit Phantomspannung funktionieren gut. Zum Glück kann man das NT4-Micro mit einem 9-Volt Block bestücken, so dass das Micro dann völlig autark arbeitet. Der 9-Volt-Block hält viele Stunden Konzertmitschnitt aus. Die Tonergebnisse waren bisher immer top. Zudem ist ein relativ langes Y-Stereokabel dabei, welches sehr gut auch an die AX 2000 passt. Über das lange Kabel und den mitgelieferten Mikrofonhalter könnte man das Micro auch separat ein paar Meter entfernt von der Kamera z.b. auf einem Mikrofonständer plazieren, wenn die Notwendigkeit besteht. Direkt auf dem Cam habe ich eine Mikrofonspinne (Rode SM3 mit Blitzschuh) zur Entkoppelung verwendet. Die Spinne trägt das schwere und relativ dicke NT4-Mic gerade noch ausreichend stabil (siehe Links).
Für knapp 300 € bekommt man auch ein Paar Rode NT5-Mikros, mit denen man auch Stereoton aufzeichnen kann. Allerdings hat man dann zwei Mikros mit Kabel am Cam hängen und entsprechend mehr Koordinierungsaufwand. Bekannte von mir schwören darauf. Allerdings nehmen sie häufig große Orchester oder Chöre mit sehr breiter Bühnenpräsenz auf und stellen daher die Mikros entsprechend weit auseinander, messen sie sauber ein und die Musiker kooperieren hier vorbildlich. Das wäre mir viel zu unflexibel und nicht kompakt genug. Zumal in den Kneipengetümmel, in dem ich mich oft filmend bewege, auch gar nicht machbar.
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