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Videoaktiv-Glossar

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H

Begriff Definition
Halbbild

Jedes Videobild setzt sich aus zwei Halbbildern zusammen. Ein Halbbild enthält alle ungeraden Zeilen, das andere alle geraden Zeilen. Deshalb werden die Halbbilder auch A-Fiel und B-Field bezeichnet. Beide zusammen heißen Vollbild oder Frame.

HD

HD steht für 'High Definition', also hohe Auflösung – insbesondere bei Video- und TV-Quellen. HD kann dabei allerdings sowohl 1280 x 720 Pixel als auch 1920 x 1080 Pixel (Full-HD) bedeuten. Vor allem Einsteiger HD-Geräte arbeiten dabei häufig mit progressivem Bildformat und speichern Vollbilder (25 oder 30). Die Vollbildaufzeichnung mit 50p derzeit nur im hoch professionellen Bereich üblich.  Gekennzeichnet wird die Vollbildaufzeichung mit 720p oder 1080p im Gegensatz zur 720i/1080i Bezeichnung mit dem so genanten Interlaced/Halbbild-Verfahren.

HD-DVD

Die HD-DVD (High Definition Digital Versatile Disc oder High Density Digital Versatile Disc) war das Konkurrenzformat zur Blu-ray und damit ebenfalls als Nachfolger zur DVD gedacht. Die Kapazität sollte drei mal höher als bei einer DVD sein. HD-DVD basiert, wie auch Blu-ray auf einen blauen Laser (405 nm). Der Aufbau der HD-DVD entsprach jedoch weitgehend der DVD. Dadurch sollten die Produktionskosten geringer ausfallen als bei der Blu-ray. Im Januar 2008 wurde die HD-DVD jedoch offiziell von Toshiba abgekündigt, womit sich die Blu-ray als Nachfolger der DVD durchgesetzt hat.

HD-ready

HD-ready ist der Standard für HD-taugliche Fernseher. Bestimmte Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein TV Gerät das Logo tragen darf.
Erforderliche Kriterien:
- mindestens eine Auflösung von 1280x720,
- mindestens ein YUV-Komponenteneingang,
- mindestens einen HDMI oder DVI Eingang
- beide Eingänge müssen unverschlüsselt und verschlüsselt Vollbilder (1280x720 auch 720p) und Halbblider von 1920x1080 (1080i) annehmen können.

HDCP

'High Bandwidth DigitalContent Protection'. Der Kopierschutz funktioniert im Zusammenspiel mit digitalen DVI- oder HDMI-Schnittstellen – sofern beide Endgeräte HDCP verstehen. Im Gegensatz zu anderen Kopierschutzverfahren wird HDCP erst im Wiedergabegerät generiert und lässt sich dann am anderen Ende des Kabels vom Empfänger wieder decodieren. Für den HDTV-Empfang via Set-Top-Box ist ein Videoausgang mit HDCP Pflicht. Wer bereits ein hoch auflösendes Display oder einen Beamer ohne HDCP gekauft hat, der sieht statt HDTV lediglich schwarze Bilder oder Schneegestöber.

HDMI

Das 'High Definition Multimedia Interface' dient seit Mitte 2003 für die volldigitale Übertragung von Video- und Audiodaten. HDMI ist demnach der inoffizielle Nachfolger der analogen Scartbuchse. Der Anschluss mit der gigantischen Bandbreite von bis zu 4,95 Gigabit pro Sekunde (HDMI 1.3) eignet sich hervorragend zum Transfer von HD-Signalen. Aufpassen heißt es jedoch bei der Versionsnummer, denn HDMI 1.0 - 1.2 bieten nur eine Datenübertragung mit 2,25 Gigiabit/s.
Per Adapter ist HDMI voll kompatibel mit DVI, allerdings nur dann, wenn diese Buchse auch den HDCP-Kopierschutz unterstützt, der im HDMI-Standard fest verankert ist.

HDTV

Seit rund 15 Jahren versucht man, in Deutschland 'High Definition Television' (HDTV) einzuführen – hoch auflösendes Fernsehen, also mit schärferen, detailreicheren Bildern.

HDV

„High Definition Digital Video” das ist das Videoformat, auf das sich 2004 die japanischen Hersteller Canon, JVC, Sharp und Sony geeinigt haben. Gedacht war HDV – übrigens wie einst DV – an sich nur für Konsumer-Filmer. Wegen der hohen Qualität der Bilder bei gleichzeitig niedrigen Kosten arbeiten inzwischen aber auch viele Profis damit.

Hi8

Technisch verbesserte Version des analogen Video-8-Heimvideosystems. Durch besseres Bandmaterial und feinere Videoköpfe kommt dieses System sehr nahe an die Qualität von digitalen Aufzeichnungssystemen heran.

Hosiden

Kleine, vierpolige Hosiden-Buchsen (auch als YC- oder S-Video-Buchse bezeichnet) ermöglichen das Übertragen des Helligkeitssignals getrennt vom Farbsignal. Dadurch wird die Signalqualität gegenüber FBAS besser. Eingeführt für den Hi8 und S-VHS-Standard.

Hotline

Telefonischer Kundenservice zur Problemlösung.

HTML

(Hyper Text Markup Language)
Programmiersprache des Internet.

Hyperlink

(oder Link) Im Internet gebräuchlicher Name für Verknüpfungen zu anderen Seiten, Dateien oder Diensten. Zwar wird zwischen Link und Hyperlink mancherorts ein Unterschied heraufbeschworen – im Internet-Jargon ist der aber nichtig.

Hypertext

Wörtlich 'Über-Text, mehr als Text'. Hypertexte werden auf dem PC präsentiert und sind interaktiv nutzbar. Ein Mausklick ruft Hintergrundinformationen zum Hypertextbegriff auf oder verwist an eine Stelle des Textes, wo nähere Erklärungenzu finden sind. Zusätzlich können multimediale Elemente wie Bilder oder Töne den Sinngehalt des Textes unterstreichen.

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