 |
Hersteller: Sony Bezeichnung: HDR-CX 250 E Preis: 449 € System: AVCHD Aufnahmemedium: SDXC-Karte Testverfahren: HD
Test in Ausgabe: VIDEOAKTIV 5/2012 (August/Sept) |
|
Hier keinen Text einfügen!
|
|
|
|
Tageslicht bei 900 Lux: Farbspiele: In der Tageslichtsituation erkennt man im Hintergrund viele Farbtöne, die in der Natur kaum, im alltäglichen Straßenbild jedoch sehr häufig vorkommen. Rasen, Blumen und Perücke steuern die Grundfarben bei. Das weiße Schaf macht die Überprüfung des Weißabgleichs möglich und zeigt - zusammen mit dem feinen Rasen - die Auflösungseigenschaften. |
|
|
|
|
|
Kunstlicht bei 150 Lux: Farbneutral: Hauttöne sind bei Kunstlicht besonders kritisch, denn hier kommt es auf den Weißabgleich an. Im Hintergrund der Puppe sollte der weiße Vorhang möglichst farbneutral sein. Zudem zeigt der Hintergrund, ob der Camcorder bei 150 Lux ein erhöhtes Rauschen erzeugt. Die Haare machen eine reduzierte Auflösung sichtbar.
|
|
|
|
|
|
Schwachlicht bei 30 Lux: Nachts sind alle Katzen grau: Bei Schwachlicht ist das Rauschen besonders deutlich sichtbar. Die Auflösung und das Farbverhalten sinken drastisch. Im Testbild sind prinzipell alle Grundfarben enthalten: Gelbe Blumen, grüne Blätter, eine blaue Blume am Boden und im Anschnitt eine rote Perücke.
|
|
|
|
|
|
Delta E 94 Farbabweichung: Dieses Diagramm zeigt, wie genau der Camcorder Farben wiedergibt. Ein repräsentativer Querschnitt von Farben über das Spektrum erlaubt die Selbstanalyse. Je höher sich ein Wert über der Grundlinie erhebt, desto weniger exakt ist seine Wiedergabe. Der Mensch hat ein eigenes, nichtlineares Empfinden für Farbtreue. Das hat man bereits 1994 erkannt und in einem ISO-Standard namens Delta E94 berücksichtigt. Er enthält eine Festlegung, wie – abhängig von Farbort und -helligkeit – der Mensch auf Farben reagiert. Wir ermitteln diesen einheitenlosen Wert und tragen ihn des einfacheren Verständnisses wegen als Prozentwert auf. Bei Kunstlicht (hellgraue Linie) stimmen Farben oft weniger als bei Tageslicht (dunkelgraue Linie), weshalb diese Kurve näher am Delta von 0 liegt.
|
|
|
|
|
|
Farbsättigung:
Das Wolkenkratzerdiagramm vor dem Farbspektrum zeigt für dieselben Farben wie bei der Farbabweichung die Sättigung an. Je höher der Balken, desto gesättigter die Farbe. Nicht gesättigte Farben, wie sie in den gemischten Farben vorkommen, haben kleinere Säulen. Um den Optimalwert zu erkennen, steht außer den Säulen für Schwachlicht (schwarz), Kunstlicht (grau) und Tageslicht (hellgrau) noch die weiße Säule im Hintergrund. Die Skalierung ist wiederum als Prozentwert des Maximalwerts gesättigter Farben angegeben. Ein Unterschied um 5 Prozent ist im Bild bereits gut wahrzunehmen. Wir haben Querliegende Durchschnittslinien eingetragen, die das mitttlere Niveau anzeigen. Eine Kamera sollte möglichst hoch liegende Kurven haben, gerade bei Schwachlicht. Bei Tageslicht liegt das Optimum des herkömmlichen Video-Farbraums bei 100 Prozent. Werte darüber fallen intensiv aus; Sättigungswerte unter 3 Prozent sieht man im Bild nicht mehr, die Farbe versinkt im Schwachlicht-Schwarz.
|
|
|
|
|
|
Schärfemessungen: Auf der horizontalen Achse ist die Auflösung (die Anzahl von parallel nebeneinander oder übereinander darstellbaren Schwarzweiß-Linienpaaren) abgetragen. Alle Auflösungen werden als "Linienpaare pro Bildbreite" (LP/BB) definiert. Gleiches gilt für die Vertikalauflösung (Türkis-Kurve). So zeigen die Kurven direkt, ob die Vertikalauflösung des Camcorders genauso hoch ist wie die Horizontalauflösung. Höhere Werte sind besser, maximal kann die Hälfte der HD-Horizontal-Auflösung von 1920 Pixeln, also 960 Pixel erreicht werden. Wer es genauer wissen will - die Kurven-Erklärung für Fachleute.
|
|
|
|
|
|
Tonfrequenzkurve: Je schneller die rote Kurve über die -12 dB-Linie klettert, desto kräftiger die Bässe; je später sie unter diese Linie abfällt, desto besser die Höhenwiedergabe. Geeicht ist die Kurve auf 0 dB bei 1000 Hz. VIDEOAKTIV hat eine ideale Camcorder-Mikrofonkurve definiert (blau). Sie berücksichtigt, dass die Aufzeichnungssensibilität in den Bässen (>70 Hz) abfallen darf, da Bass-Störgeräusche Aufnahmen zerstören (Trittschall). Einbrüche in der Kurve zeigen einen unhomogenen Frequenzverlauf und Klangeinbußen im darunter angegebenen Frequenzbereich, der das hörbare Spektrum zwischen 20 Hz und 20.000 Hertz abdeckt.
|
|