Vergleichstest: LoiloScope versus Magix Video easy |
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Donnerstag, den 30. April 2009 um 19:18 Uhr |
Der einfache Videoschnitt steht hoch im Kurs - mit Magix Video easy und LoiloScope gab es letzte Woche gleich zwei neue Versionen von Schnittprogrammen. Wir haben spontan die beiden kostenfreien Versionen geladen und unter die Lupe genommen.
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 Außergewöhnlich: Die Arbeitsfläche von LoiloScope eralubt das freie Platzieren des Materials, benötigt aber ein wenig Übung.  In der Timeline von LoiloScope können Clips auch überlagern und somit ein Bild-im-Bild-Effekt erzeugt werden.
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| Der einfache Videoschnitt steht hoch im Kurs - mit Magix Video easy und LoiloScope gab es letzte Woche gleich zwei neue Versionen von Schnittprogrammen. Wir haben spontan die beiden kostenfreien Versionen geladen und unter die Lupe genommen. |
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LoiloScope Gegenüber den konventionellen Vertretern aus der Videoschnittbranche präsentiert sich LoiloScope schlicht, dafür bunt und recht verspielt. Nach dem Start öffnet sich Loiloscope mit einer dominant schwarzen Arbeitsfläche und der Möglichkeit ein neues Projekt zu beginnen oder ein Vorhandenes zu laden.
Bei LoiloScope heißen Projekte Desktop – und damit ist auch schon gut die Arbeitsweise des Schnittprogramms erklärt, denn hier findet das gesamte Geschehen statt. Das Video- oder Audiomaterial wird einfach per Drag and Drop auf die Arbeitsfläche gezogen und steht bereits Sekunden später zur Bearbeitung bereit. Auch Titel, Audiodateien, Bilder oder schon geschnittene Videos werden hier platziert. Alle Materialien zeigt das Programm als kleine Miniaturbilder und spielt diese ab sobald man den Mauszeiger darüber bewegt. Ein Klick darauf und LoiloScope maximiert das angewählte Material und spielt die Miniatur dann in einer vergrößerten Ansicht. Bereits hier kann man Anfang und Ende des Clips markieren. Loiloscope arbeitet mit einem sogenannten Sammelmagnet der sehr stark an das erinnert was Fast/Pinnacle in Liquid bereits vor Jahren eingeführt hat: Hier kann man die Dateien sammeln und sortieren. Anschließend befördert man die Sammlung in die Timeline. Auch hier ist der Cutter extrem auf gute Fingerkoordination angewiesen, denn jede Taste der Maus hat eine wichtige Funktion: Mit der linke Maustaste verschiebt man den Desktop. Das Mausrad sorgt mit einem Zoom für bessere Projektübersicht und die rechte dient dem markieren von Sammelmagnet, Timeline oder Clips. Was einfach klingt fordert doch einige Übung. Loiloscope hat ein simples Tutorial eingebunden – auch wenn man die einfache Oberfläche durch „herumspielen“ wahrscheinlich besser erlernen kann.
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 Export: Neben dem Speichern als WMV-, AVI, Quicktime- oder MP4-Datei erlaubt LoiloScope auch den Export für iPod, iPhone oder PS3.
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Die kostenlose Loiloscope-Testversion lässt den Schnitt mit gleich drei Timelines zu, die auch ausreichend Spuren haben. Allerdings zeigen sie Clips recht simpel mit Balken und Dateinamen. Man kann Clips nebeneinander und auch übereinander legen und noch einmal die Ein- und Ausstiegspunkte trimmen. Leider ist immer eine Blende als Übergangseffekt eingestellt, die auch nicht abgestellt oder zumindest verkürzt werden kann, außer man hängt die Clips genau aneinander. Durch die Überlagerung in der Timeline sind Bild-in-Bild-Effekte machbar. Bei den Videos kann der Benutzer Helligkeit, Kontrast und Farbe verändern. Das Programm liefert ein paar Effekte mehr als Magix bei "Video easy" – beide können und wollen hier aber nicht mit dem Funktionsumfang der bisher üblichen Schnittprogramme verglichen werden. Den fertigen Schnitt exportiert der Neu-Cutter schließlich als Datei für DVD, Mobile 3G, iPod, iPhone, Apple TV, PSP oder PS3, was mit der kostenlosen Version aber nicht möglich war. Dafür funktionierte der Export in wmv-, avi und mp4-Dateien, jedoch nur in einer niedrigeren Auflösung. Videos im 4:3-Verhältnis rechnete das Programm in 320x240 Pixel um. 16:9 Videos in eine Auflösung von 320x180 Pixel. Außerdem hatte jeder exportierte Video in der kostenlosen Version unten links ein LoiloScope-Logo eingeblendet.
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 Erklärt: Auf dem Startdialog kann der Neuling auch einen kurzes Einstiegsvideo, das den Programmablauf erklärt, wählen.  Keine Timeline: Die Clips werden bei Video easy direkt ins Storyboard geladen.
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Magix Video easy Der zweite Kandidat in der Kategorie „einfacher Videoschnitt“ ist Magix´ Video easy. Vom Äußeren her ist die Benutzeroberfläche, im Vergleich zu der von LoiloScope, traditionell gehalten, wenn auch im Vergleich zu bisherigen Magix-Schnittprogrammen stark vereinfacht. Es gibt einen Einführungsassistenten der dem Neuling auf Wunsch die einzelnen Schritte erklärt, sowie ein kurzes Einführungsvideo. Die Software unterstützt gängige Videoformate, auch AVCHD-Dateien ließen sich ohne Probleme importieren. Zu Beginn wählt der Anwender den Namen des Projekts und die Quelle der Videodateien. Die Videoschnippsel zeigt Video easy nach dem Import in der Szenenübersicht unten am Bildschirm an. Magix setzt ausschließlich auf ein Storyboard und reiht die Videos hier aneinander. Die Reihenfolgen der Videodateien ändert der Cutter durch simples Ziehen der Videodateien. Mehrere Spuren wie bei Loiloscope: Fehlanzeige. Am rechten Bildschirmrand findet der Cutter die Möglichkeit Titel, Bilder und Audiodateien zu importieren sowie die Eigenschaften der einzelnen Clips, wie Helligkeit, Lautstärke und Farbe zu verändern. Ein Klick auf das kleine Plus zwischen den einzelnen Videodateien erlaubt die Einstellung von einfachen Blendeffekten. Die einzelnen Clips verbindet der Cutter auf Wunsch mit einer simple Blende (Disolve) oder Schwarzblende. Im Gegensatz zu LoiloScope lässt sich bei Video easy auch die Dauer der Blende einstellen. Zudem gibt es eine Funktion zur Szenenerkennung, Videoentwacklung und zu Korrektur von Ton/Bildversatz. Effekte kann der Cutter gleichzeitig auf alle Einzelclips anwenden, muss dafür aber vorher "weiteren Aktionen" anwählen.
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 Gesichert: Video easy speichert geschnittene Videos entweder als WMV oder MPEG2 oder brennt sie auf DVD.
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Im Abspielfenster dienen zwei Schieberegler zum trimmen der Videodateien. Der Cutter kann hier Einstiegs-, als auch Ausstiegspunkt wählen. Alternativ, und etwas genauer, geht dies auch über die Leertaste auf der Tastatur. Das geschnittene Video wird schließlich als MPEG2 oder WMV-Datei gespeichert, auf DVD gebrannt oder auf YouTube veröffentlicht. Magix speichert die Videos in einer Auflösung bis zu 1920x1080 Pixel, also Full-HD. Beim Brennen auf DVD stehen dem Benutzer zudem noch diverse Menü-Vorlagen zur Auswahl. Fazit: Magix Video ist leicht zu bedienen, das stimmt. Der Einsteiger findet sich schneller zurecht als bei LoiloScope, was aber wohl eher an dessen ausgefallener Benutzeroberfläche liegt. LoiloScope bietet etwas mehr Effekte, dafür lässt sich bei Magix Clip-Lautstärke sowie Hintergrundlautstärke und die Art der Blende einstellen. Dafür hat LoiloScope wiederum eine Timeline und ermöglicht so mehrere Videospuren. Man kann hier parallel an bis zu drei Projekten arbeiten – ob man das als Einsteiger braucht? Wohl eher nicht. Für Einsteiger sind beide Programme geeignet, wenn auch LoiloScope mehr Eingewöhnungszeit bedarf. Beide bieten einen relativ einfachen Videoschnitt, ohne große Effektspielereien. Jedoch - ein paar Funktionen mehr würden nicht schaden und wohl auch nicht überfordern. (pmo/jos)
Basisinfos -> Magix Video easy -> LolioScope
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