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Home Praxis+Technik Editing Schnitt-Helfer Teil 1: Kleine Tools, die den Videoschnitt erleichtern

Schnitt-Helfer Teil 1: Kleine Tools, die den Videoschnitt erleichtern

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Freitag, den 30. Juli 2010 um 08:32 Uhr
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Schnitt-Helfer Teil 1: Kleine Tools, die den Videoschnitt erleichtern
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Herkömmliche Schnittprogramme können nicht alles. Für einige Arbeitsschritte beim Videoschnitt gibt es spezielle Werkzeuge, die den Cut erleichtern - manche sogar kostenlos. Im ersten Teil finden Sie Tools rund um die Themen Import, Konverter und Codecs.

IMPORT

Wenn ein Video sich weder vom Schnittprogramm noch vom Player öffnen
lassen will, ist irgendetwas faul. Ob nur ein Codec fehlt oder das Video möglicherweise beschädigt ist, können Analysewerkzeuge besser klären als banale Fehlermeldungen beim Import oder Abspielen. Zweites Problem beim Einspielen: Das Schnittprogramm teilt Szenenvom Band nicht automatisch auf. Von Hand auftrennen ist nicht nur lästig, sondern kostet auch viel Zeit.

GSpot

Das nur 402 Kilobyte kleine Werkzeug Gspot kostet nichts und gibt etliche Infos über das angewählte Video preis. Unter anderem zeigt es, welche Audio- und Video-Codecs verwendet wurden und welche Auflösung und Bitrate dem Video zu Grunde liegen. Die Software analysiert, welchen Codec das System für die Wiedergabe einsetzt oder ob dieser fehlt. Gspot gibt exakt Auskunft darüber, ob das Video in einer passenden Auflösung für VCD, SVCD oder DVD vorliegt – und wenn nicht, wie viele Pixel der Cutter an den Rändern gegebenenfalls abschneiden muss, damit das Video die DVD-Norm erfüllt.
An seine Grenzen stößt Gspot allerdings mit Videos in Transportstream-Formaten wie MTS (AVCHD) oder M2T (HDV). Filme in den Formaten 3GP, AVI, MPEG, MOV oder MP4 versteht es dagegen ohne jede Einschränkung.

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Informationshilfe: Wenn ein Video nicht läuft, kann die Ursachenforschung eine Menge Zeit beanspruchen. Gspot nimmt viel Arbeit ab und zeigt neben Auflösung und Bitrate auch an, welche Codecs nötig sind.
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Abgetrennt: Noch immer beherrschen nicht alle Schnittprogramme beim Aufzeichnen von HDV eine automatische Szenentrennung. HDVSplit dagegen trennt sowohl beim Aufzeichnen als auch schon aufgenommene MTS-Filme.

HDVSplit 0.77

Besitzer eines HDV-Camcorders kennen das Problem: Viele Schnittprogramme scheitern am automatischen Auftrennen nach Szenen beim Einspielen vom digitalen Videoband. Stattdessen trennen sie zeitaufwändig nach einer Analyse des Videomaterials - was dann allerdings auch mit Analogvideo klappt. Das kostenlose HDVSplit 0.77 trennt die Szenen von HDV Filmen dagegen nach den im Film abgespeicherten Timecode-Stamps - eine langwierige Analyse des Filmmaterials ist damit nicht notwendig. Entsprechend flott splittet das Tool die Szenen und legt sie als Transportstream (M2T) auf der Festplatte ab.
Die Dateinamen darf der Cutter frei vergeben und von HDVSplit automatisch nummerieren oder mit Zeit und Datum versehen lassen. Die Szenenerkennung klappt aber nicht nur mit Camcordern, sondern auch mit M2T-Dateien auf der Festplatte. Einziger Nachteil: Nicht jedes Schnittprogramm importiert M2T-Dateien.



Kommentare (12)
  • Anonym  - beste Lösung für AVCHD - Sony Vegas
    habe mehrere Videoschnittprogramme wie Magix, Pinnacle und andere getestet, und kann laut sagen - keine davon kommt mit AVCHD Video gut klar. Die Transkodierung ist oft fehlerhaft, Vorschau rückelt usw. Hab mir deswegen Vegas gekauft. Ist etwas teuerer, lohnt sich aber. Die umfangreiche Einstellungen bieten unendlich viel Möglichkeiten. Vorschau von AVCHD Video auf Timeline geht flot, gar ohne zu rückeln. Transcodierung funktioniert höchst korrekt. Bin sehr zufrieden! Einzige Nachteil - Einarbeitung nimmt viel Zeit. ________________________________________________ i7-2.93GHz, RAM 8GB, Nvidia GTS250,... Win7 64-bit, Vegas 64-bit
  • jfranke  - Richtiges Magix Produkt ist wichtig
    Ich hatte das selbe Problem. Nur Magix Deluxe Premium kann AVCHD bearbeiten. Damit sollte es aber gehen.
  • Lutz  - Richtiges Magix Produkt ist wichtig
    Habe die Info betr. Magix Deluxe Premium mit Interesse gelesen. Möchte mir auch eine neue Cam zulegen - aber nur dann, wenn Video - ohne viel Spezialwissen - auch am PC bearbeitbar ist. Nutzte bisher Pinnacle - mit dem andere user offensichtlich Probleme haben. Würde auch zu Magix wechseln wenn ich sicher sein kann damit meine Videos zu bearbeiten. Kann mir jemand bestätigen, dass das wirklich problemlos geht? Besten Dank für ein feed back!
  • derda  - wenn es so einfach wäre
    Also eines ist sicher: Magix Video deluxe arbeitet genauso zuverlässig wie Pinnacle oder auch Adobe. Problemberichte gibt es von allen Schnittprogrammen - auf gut Deutsch: Es kommt darauf an. Am besten vorher die Testversion holen und in der eigenen Umgebung mit der eigenen Hardware und dem eigenen Videomaterial testen.
  • Peter Tegtmeier  - Bearbeiten von AVCHD-Videos
    Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe mir eine neue Videokamera (Panasonic TM 700) gekauft, mit der 5 verschiedene Auflösungen, jedoch alle in 1920 x 1080), jeseils 50 Bilder/s möglich sind.Mit meinen herkömmlichen Bearbeitungsprogrammen (Magix, Pinnacle) lassen sich die aufgenommenen Szenen leider nicht überhaupt bearbeiten. Da ich ursprünglich annahm, daß mein PC die Datenmengen nicht verarbeiten kann, habe ich mir einen neuen mit 2,5 Ghz Quad Prozessor und NVIDIA-Geforce-Grafikkarte gekauft. Ich suche eine Möglichkeit eines ganz simplen Videoschnitts mit einfachen Übergängen,Titeln und Musikunterlegung, ohne zusätzlichen Firlefanz.Dies Szenen müssen lediglich vorspielbar sein, um fehlerhafte Bereiche erkennen und herausschneiden zu können. Der fertige Film müßte gerendert und anschl gebrannt werden können.Mit meiner bisherigen Panasonic-3CCD Digicam habe ich mehr als Hundert Filme erstellt und kam mit den Magix- oder Pinnacle -Programmen glänzend klar. Doch hier habe ich den Eindruck, daß die Bearbeitungstechnologie an ihre Grenzen stößt. Für einen Tipp in dieser Richtung wäre ich sehr dankbar.
  • derda  - nachbearbeitung möglich
    Also prinzipiell sollte mit der genannten Leistung und den neusten Versionen von Pinnacle und Magix die Nachbearbeitung möglich sein. Also erst mal nach Updates suchen. Wenn das nicht klappt, dann muss man sich den Rechner genauer ansehen, denn AVCHD mit einem QuadCore ist heute definitiv machbar - zumindest dann wenn man nicht auf mehreren Videospuren, sondern wie von Peter Tegtmeier gefordert einfache Schnitte machen will.
  • urly  - Evtl. Umstieg
    Hab zwar nur eine 50i-Kamera, hab aber mit Sony Vegas MovieStudio 10 die 50p-Probedatei von VIDEOAKTIV getestet: läuft. Allerdings ist Vegas umfangreicher und kostet etwas mehr Einarbeitungszeit als Pinnacle (hatte ich früher). Core i5 mit 2,66 GHz und ATI 5450.
  • Johann B.  - Videoschnitt mit AVCHD Dateien
    Mit meinem PC Pentium Duo 3200 MHz und 4 GB Arbeitsspeicher funktioniert der Videoschnitt von AVCHD, aufgenommen mit Panasonic SD300, mit Pinnacle 14 Ultimate. Leider ist aber Pinnacle sehr langsam und ab ca. 20 Minuten Video nicht mehr zu akzeptieren. Aus diesem Grund bin ich auf Edius Neo 2 Booster umgestiegen. In dieses Programm muss man sich zwar mehr einarbeiten, es funktioniert aber auch bei mehreren Spuren einwandfrei und schnell ausserdem hat es keine Abstürze die bei Pinnacle immer wieder vorkommen. Auch das Brennen eines AVCHD Filmes mit 60 Minuten Länge auf eine CD ist einschließlich Brennen in der Zeit von ca. 90 Minuten erledigt.
  • Rainer Z.  - HD-Schnitt ohne HD-Vorführung ist sinnlos
    Grundsätzlich gilt wohl, dass HD-Aufnahmen nach der Bearbeitung auch in HD vorgeführt werden sollen. Die klassische DVD ist dazu systembedingt NICHT in der Lage. Logischerweise gilt dann: Wenn das Ausgabeziel nur DVD sein soll, dann genügt der Schnitt im SD-16:9-Format, die diversen Nachteile des HD-Schnitts entfallen. Viele HD-Kameras geben in HD Aufgenommenes auch in SD-digital aus.
  • derda  - nur bedingt
    Ganz so einseitig kann man es nicht betrachten: Wenn man später den Film für die Zukunft sichern will ist die Produktion in HD durchaus sinnvoll. Nur für die Verteilung wird dann in SD-Qualität heruntergerechnet und auf DVD gebrannt.
  • Rainer Z.  - der Zukunft bei Videoformaten traue ich nicht mehr
    Wenn ich für die Zukunft (2, 5, 10 Jahre???) aufnehme, dann hebe ich das Originalmaterial (-files) auf! Bis dahin dürfte zwar die Schnitt-Hard- und Software kein Problem mehr sein, ob es aber dann das Format noch gibt??? Die Industrie wechselt neuerdings die Video-Formate schneller, als andere ihre Hemden. Übrigens: Ich arbeite seit Jahren im HDV-Format, lückenlos bis zur Vorführung. Der Vorteil: PC-Schnitt, selbst mit einem Zweikernprozessor, kein Problem, das fertige Projekt wird auf die Kamera zurück gespielt. Mit der kleinen Kamera unterm Arm kann ich überall dort in HD vorführen, wo es einen Fernseher/Beamer mit HDMI-Buchse gibt. Das geht auch mit AVCHD: Mediaplayer mit Festplatte und HDMI-Ausgang.
  • derda  - nicht übertreiben
    Keine Ahnung warum Rainer Z. das so kritisch sieht. AVCHD hatte lange Schwierigkeiten - ohne Frage. Doch inzwischen klappt die Nachbearbeitung auf nahezu allen Schnittprogrammen. Dabei muss man bei den Rechnern noch nicht mal ganz zur obersten Leistungsklasse greifen. Wir reden also von finanzierbarer Realität. Wenn auch nicht ganz so ausgeprägt gab es solche Startschwierigkeiten schon bei der Einführung von DV und auch von HDV. Und bisher kann man alle diese Formate auch noch nach Jahrzehnten nachbearbeiten.
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