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NAB 2015: Adobe Creative Cloud - Update für Premiere Pro CC & Co.

UPDATE: neue Funktionen ab heute - 10.04.2015: Echt neue Versionen gibt es bei Adobe durch die Cloud-Strategie nicht mehr – und dennoch nimmt man die NAB zum Anlass einen Ausblick auf neue Funktionen zu geben, die in den kommenden Monaten integriert werden und den Cuttern das Leben leichter machen sollen.

UPDATE 16.06.2015 - 22:15 Uhr

hakeliges Cloud-Update

Seit heute installiert Adobe die neuen Programmversionen, wobei man wieder parallel zu den 2014er Programmen, neue 2015er auf die Festplatte installiert. Der Update-Prozess benötigte bei uns circa 4 Stunden.

Premiere Pro Projekte der 2015er-Version sind nicht abwärtskompatibel. Entsprechend werden beim ersten Import in Premiere Pro CC 2015 alte Projekte konvertiert sowie, zur Sicherheit, unter einem neuen Namen gespeichert. Bei unseren Testprojekten wurden leider einige Photoshop-Ebenen bei Titeln anschließend nicht mehr erkannt. Der Titel musste jeweils neu als PSD-Datei gespeichert und neu implementiert werden. Zudem empfinden wir es immer noch als lästig, dass die "alten" Anwendungen Platz auf der Festplatte belegen. Zugegeben: Als Sicherheit ist es in der Übergangsphase sinnvoll, doch wenn denn alle Projekte mal umgestellt sind, müssen die alten Versionen von Hand gelöscht werden. 

Sehr schön dagegen, dass man den Photoshop nun auf größere Monitorauflösungen optimiert hat und die Bedienelemente dann in der Größe optimiert. Neu ist übrigens der Stockfoto-Dienst Adobe Stock, über den sich Adobe weitere Einnahmen erhofft. Der Dienst geht mit einem Bestand von 40 Millionen Bildern online - Videoclips bietet er aber derzeit nicht. Vorteile verspricht sich Adobe vor allem durch die direkte Integration in seine Cloud-Strategie. Alles weitere - hier in der...

Meldung von 10.04.2015:

Einen Schwerpunkt setzt Adobe mal wieder beim derzeitigen „In“-Thema: Lookup-Table und Farbverarbeitung. Neu dazu in Premiere Pro kommt d Lumetri-Farb-Panel für einen verbesserten Farb-Workflow. Adobe verspricht damit die Vorteile der SppedGrade CC-Technologien mit einfacherer Bedienbarkeit, die sich in diesem Fall an Adobe Lightroom orientieren soll.

Recht spannend sieht die iOS-App Candy aus. Gedacht ist diese zur Erstellung von Farbpaletten, wobei sie dazu einfach auf Fotos oder eben die Fotofunktion zugreift und die Farbpalette aus den dort vorkommenden Farben zusammensetzt. Wer mit der Smartphonekamera arbeitet bekommt in Blasen sogar die beinhalteten Farben zu sehen. Die Farbprofile lassen sich speichern und natürlich in der Cloud ablegen. Anschließend kann man sie in der App auf andere Bilder und für die Gestaltung erstellen und auf andere Bilder und Videos übertragen. Die Farbpalette lässt sich dann auch über Premiere Pro aufrufen und nutzen.

Aber auch kleinere Werkzeuge gibt es, wobei uns besonders der neue Morph Cut gefällt. Es ist ein Effekt mit dem sich in Interviews unerwünschte Pausen und Jump Cuts herausschneiden lässt. Wer Ähhs und Öhs normalerweise rausschneidet benötig immer Füllmaterial zum gegenschneiden – mit dem MorphCut soll es dagegen nicht mehr auffallen, dass der Kopf des Interviewpartners sich innerhalb der Zeit bewegt hat und beim direkten aneinander schneiden springt – die Gesichter werden ineinander gemorpht. In der Vorführung sah das schon sehr gut aus.

Premiere Pro bekommt übrigens auch ein neues übersichtlicheres Begrüßungsfenster für den schnelleren Start in den Arbeitstag. Doch auch nach „unten“ öffnet man sich: Projekte von Premiere Elements lassen sich nun in Premiere Pro imporieren. Neu integriert in Premiere Pro CC und Adobe Media Encoder CC ist ein „Time Tuner“, der Videos automatisch auf eine festgelegte Dauer einkürzt. Wer mit Audition arbeitet muss künftig nicht mehr rendern – dank Dynamic Link kann man Projekte hin und herschieben.

Zu After Effekts CC liefert Adobe nun den neuen Adobe Character Animator CC. Mit dieser Software lassen sich zweidimensionalen Figuren zum Leben erwecken – wobei die Software hier auf eine Kamera zugreifen kann. Hier setzt man einer realen Person die entsprechenden Gesichtserkennungspunkte für Mund Nase und Augen – so dass diese Person mit ihrer Mimik nund gestik nun die virtuelle Figur steuert. azu passt jetzt aber auch, dass der Face Tracker in After Effects CC, Gesichtsregungen mit größerer Genauigkeit folgt.Die Maske muss nur noch grob bestimmt werden. Es gibt genauera automatische Punkte und Verfolgung sowie Angaben, wie sich das Gesicht verändert. So lässt sich in der Nachbearbeitung eine Maske an das Gesicht anheften – wobei das so genau klappen soll, dass es der Zuschauer nicht merkt.

Schönes Detail: Mit After Effects kann man nun Effekte ausprobieren während die Wiedergabe läuft – wobei neue Einstellungen sofort übernommen werden. Aber auch prinzipiell verspricht Adobe einen leichteren Einstieg: Creative Cloud-Abonnenten erhalten dank der neuen Creative Profile-Unterstützung in Premiere Pro CC, After Effects CC und zahlreichen mobilen Adobe Apps direkten Zugriff auf kreative Assets – sprich vorgefertigte Inhalte.

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Schnittsoftware-Vergleich

Link zum Hersteller: Adobe - Creative Cloud
 
Premiere-Pro-Lumetri-Panel w
Eine leichtere Farbsteuerung bekommt Premiere Pro, wobei sie sich bei der Bedienung an Lightroom orientiert, auch wenn die Technologie dahinter von Speedgrade stammt.
After-Effects-Face-Tracker w
After Effects Gesichtseerkennung und Verfolgung soll nun noch besser klappen und somit in diesesn Gesicht auch nachträglich eine Maske einfügen lassen.
Project-Candy-Image w
Mit der Candy-App lassen sich Farbpaletten erstellen, die sich nachher auch in Premiere Pro nutzen lassen.

 

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