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editors.camp: Redigierwerkzeug für Filme

Die Vereinfachung der Kommunikation mit dem Kunden – das haben sich die Dresdner von Cokuna auf die Fahnen geschrieben und ein Onlinewerkzeug entwickelt, das bei Filmproduktionen die Abstimmung und Abnahme mit dem Kunden erleichtert.

Zentrales Werkzeug des Services ist der Videoplayer und eine Benutzerverwaltung. Man lädt seinen Film auf das Portal und kann seinen Kunden einladen sich diesen anzuschauen. Der Videoplayer zeigt eine Bildnummerierung oder Timecode an, hat die Möglichkeit ins Bild zu zoomen und bietet eine bildgenaue Wiedergabesteuerung. So kann der Kunde an exakte Positionen im Filmprojekt einen Kommentar hängen und beispielsweise Änderungswünsche anmerken.

Der Cutter bekommt eine Listenansicht der Kommentare und steuert mit dem Klick auf ein Bemerkungsfeld wieder die exakte Position im Videoplayer an. Er kann den Kommentar noch mal kommentieren oder als abgearbeitet markieren. Hat er eine neue Version vom Film, lässt sich dieser wieder in das Projekt auf editors.camp laden und erneut dem Kunden zeigen. Dabei nimmt die Plattform wohl nahezu jedes Videoformat entgegen und kann dieses wiedergeben, so dass der Kunde es direkt anschauen kann – auch auf mobilen Geräten.

Die Anzahl der Korrekturversionen ist unbegrenzt – lediglich die Projektanzahl und Speicherplatz unterscheidet sich je nach gebuchter Paketgröße: Den Einstieg gibt es für 45 Euro, wobei man hier zwei Monate lang ein Projekt verwalten kann und 5 Gigabyte Speicherkapazität bekommt. Die Preisstaffel sieht auch die Einzelprojektverwaltung bis hin zu 25 Projekten für 295 Euro vor, doch wer mehr Projekte verwalten will greift wohl besser zu einem Abonnenten. Das kleinste kostet 49 Euro im Monat, wobei man dann 10 Projekte verwalten kann und 20 Gigabyte Speicherplatz bekommt. Für 89 Euro gibt’s eine Projektverwaltung für 25 Filme und 50 Gigabyte Speicherplatz, für 129 Euro kann man 50 Projekte auf 100 Gigabyte Speicherplatz verwalten. Unbegrenzte Projektanzahl und 200 Gigabyte Speicherkapazität kosten 199 Euro. Dabei lässt sich im Abonnementmodell die Oberfläche von editors.camp an den eigenen Markenauftritt anpassen, damit der Kunde auch sieht wo er ist. Auf Wunsch bekommt man auch eine eigene URL.

Im größten Paket steckt zudem die Möglichkeit bereits die Takes einer Szene hochzuladen. So kann der Kunde oder Regisseur bereits kurz nach dem Dreh die Clipauswahl über das Portal durchführen, was in der späteren Nachbearbeitung Zeit spart.

Bei editors.camp handelt es sich also letztlich um einen Cloudservice, weshalb die Entwickler betonen, dass sich die Server in Deutschland befinden und auf Sicherheit ein besonderes Augenmerk gelegt wird.

Erster Blick: 4K-Prototypen-Test bei VIDEOAKTIV

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Schnittsoftware-Vergleich

Link zum Hersteller: Cokuna Communication - editors.camp
 
Editors camp_Set
Im Videoplayer lässt sich die Videodatei über das Internet wiedergeben und Kommentare an den entsprechenden Stellen platzieren.
Kommentar
Das Video wird direkt im Browser wiedergegeben und kommentiert - das erleichtert gegenüber dem Filmaustausch via ftp die Handhabung erheblich. 
Takeauswahl
Nur in der größten Version gibt es auch eine Möglichkeit direkt nach dem Dreh Takes bereitzustellen und damit schon hier eine Vorauswahl zu treffen. 

 

 

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