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Adobe Creative Cloud: Premiere Pro CC, After Effects und Photoshop aktualisiert

Adobe erneuert seine Produktpalette der Creativ Cloud-Anwendungen, darunter auch Photoshop CC, Premiere Pro CC und After Effects CC. Mit vier neuen mobile Apps erweitert sich für Abonnenten der Funktionsumfang.

Adobe hat rund 2,3 Millionen Creative Cloud Abonnements verkauft und erfüllt nun nach knapp zwei Jahren das Versprechen, dass man auch weiterhin in großen Updates neue Funktionen und Anwendungen anbietet.

Mit Premiere Pro CC kann man nun den Text aus After Effects-Projekten direkt bearbeiten, solange man auch die neuste After Effects Version installiert hat. Integriert ist zudem eine weichkantige Maske, um bewegende Objekte abschwächen oder hervorheben zu können. Auch hier ist der Austausch mit After Effects verbessert, denn die Masken lassen sich an After Effects senden, das weiterhin bessere Optionen zur Objektverfolgung bietet.

Praxisgerecht kann man nun Effekte auf einen sogenannten Master-Clip (besser gesagt Ursprungsclip) anwenden: Hat man einen Clip mehrfach in der Timeline liegen, muss man nun nicht mehr die Korrekturen mehrfach einfügen, sondern kann in der Bin den Ursprungsclip anwählen, die Korrekturen dort durchführen und alle Clips in der Timeline, die auf dieser Quelle beruhen, sind somit korrigiert. Außerdem recht clever: Adobe speichert nun von allen Projekten automatisch eine Sicherheitskopie auf dem Cloud-Speicherplatz ab. Projekte sollen sich nun leichter sortieren und durchsuchen, Keyframes, zum Beispiel für die Lautstärkeregulierung, leichter erreichen lassen.

Dank der Typekit-Unterstützung lassen sich aus dem Titelwerkzeug nun neue Schriften laden. Die Konfiguration und Überwachung bei Sprachaufnahmen direkt in die Timeline ist leichter geworden.

Natürlich verspricht Adobe auch mehr Geschwindigkeit und unterstützt dazu Intel Iris. Der Workflows mit OpenCL soll verbessert, eine Debayer-Technologie für die Wiedergabe von RED-Inhalten integriert sein. Das Format der Arri Amira wurde integriert und passende Lookup-Table (LUT) hinzugefügt. Filme kann man nun ins Sendeformat AS11 oder in Digital Cinema Package (DCP) für die Vorführung auf einer Leinwand ausgeben.

Bei After Effects CC hat Adobe das Keying komprimierter oder schlecht aufgenommener Blue- und Green-Screen-Aufnahmen verbessert und verspricht damit ein verbessertes Unterdrücken der Key-Farbe. Die Intensität grüner Reflexionen im Green-Screen kann man nun steuern. Zudem hat Adobe das Farbpaletten-Werkzeug Kuler integriert, so dass man auf dem iPhone oder im Browser erstellte Farbpaletten synchronisieren kann. Auch hier ist Typekit nun integriert und die Projektverwaltung verbessert.

Bei Photoshop CC hat Adobe die Verwaltung der Smart-Objekte verbessert und erlaubt die Wandlung von eingebetteten Objekten in ein lediglich verknüpftes Smart-Objekt. Ganz dem Trend folgt man mit der Fokusmaske: Wenn man eine Maske erstellt, wählt Photoshop automatisch die schärfsten Bildbereiche aus. Zudem kann man mit der Funktion „Pfadweichzeichnung“ Unschärfeeffekte nachbearbeiten. Der Photoshop wurde auf die Bedienung mit Eingabestiften auf Windows 8.1-Geräten optimiert und soll Pinselstriche sauber ausführen. Auch hier ist die OpenCL-beschleunigte Mercury Graphics Engine verbessert, wodurch das Vergrößern von Bildern schneller umgesetzt wird und Bewegungseffekte der Weichzeichnergalerie und Fokusmasken flotter bereit stehen.

Kleiner Haken: Die Installation der neuen Anwendungen benötigt mehrere Stunden.

Für das iPad gibt es drei Apps: Mit Adobe Sketch kann man Zeichnungen auf dem iPad erstellen wofür Appe ein Grafitstift, ein Tuschestift, zwei Blending Marker (Brush Tip, Chisel Tip) sowie ein Radiergummi-Werkzeug bereitstellt. Die Zeichnungen soll man dann in den Arbeitsablauf einbinden oder direkt auf Social Plattformen stellen, wobei es die Möglichkeit gibt, Live-Feedback während der Arbeit einzuholen.

Adobe Line ist dagegen für exakte Zeichnungen und Entwürfe konzipiert und bietet die Möglichkeit organische Zeichnungen mit geraden Linien, Kurvenlinealen und perfekten Formen zu kombinieren. Es gibt die Möglichkeit in der Draufsicht, Seitenansicht oder perspektivisch zu zeichnen. Zudem ermöglicht es den Zugang zu Materialien und Kuler Farbschemata.

Photoshop Mix bietet Werkzeuge für Upright, Content Aware Fill und Camera Shake Reduction und ermögliche eine nicht-destruktive Bildoptimierung per Auswahlen, Ausschneiden und das Kombinieren von Bildern. Es kann PSD-Dateien öffnen und speichern und soll damit den kontinuierlichen Arbeitsablauf zusammen mit dem Photoshop CC auf dem Desktop herstellen.

Alle neuen Versionen der CC Desktop-Tools und die Apps sind ab sofort verfügbar. Creative Cloud-Mitglieder können sie im Rahmen ihrer Mitgliedschaft herunterladen. Die neuen mobilen Apps sind für jedermann kostenlos.

(jos)
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Premiere Pro CC und viele andere Desktop Anwendungen der Creative Cloude wurden runderneuert...
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... bei uns läuft das Update nun schon seit gut drei Stunden. Sobald wir neue Funktionen endecken melden wir es mit weiteren Bildern.
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