Warenkorb

VirtueMart
  Ihr Warenkorb ist leer.

Schnellsuche


Home Newsübersicht Camcorder Canon XF 100 und XF 105: Kompakte Profis mit 3D-Unterstützung

Canon XF 100 und XF 105: Kompakte Profis mit 3D-Unterstützung

E-Mail
Dienstag, den 31. August 2010 um 14:00 Uhr
thumb_Canon_XF105_FSL_WEB
Unterschiedlicher könnten die Camcorder-Neuheiten derzeit kaum sein: Während Panasonic dem 3D-Hype mit einem entsprechenden Camcorder begegnet und Sony den Fotofilmer-Trend mit dem VG 10 aufnimmt hat Canon den klassischen Filmer im Visier. 
Dem präsentiert er mit dem Duo XF 100 und 105 einen kompakten Profi-Camcorder, der wie die großen XF 300/305 (Test in VIDEOAKTIV 4/2010) auf MPEG-2-Kompression mit 50 Megabit pro Sekunde bei 4:2:2-Abtastung setzt. Doch auch das Thema 3D wird ...

Dem präsentiert er mit dem Duo XF 100 und 105 einen kompakten Profi-Camcorder, der wie die großen XF 300/305 auf MPEG-2-Kompression mit 50 Megabit pro Sekunde bei 4:2:2-Abtastung setzt.

Doch auch das Thema 3D wird nicht gänzlich ausgeklammert. So ist ein 3D-Assistent integriert, der den optischen Bildstabilisator nutzt um die Konvergenz der Optiken zweier Camcorder zueinander auszurichten. Des weiteren hilft ein Brennweiten-Assistent den Zoom zu synchronisieren.

Einer der Gründe dafür, dass man sich für MPEG-2 im MXF-Format und nicht MPEG-4 wie bei AVCHD entschieden hat liegt laut Canon in der geringeren Komplexität der Kompression was die Hardware bei der Nachbearbeitung entlastet. Als Speichermedium wird die Compact Flash-Karte genutzt, für die man gleich zwei Kartenslots eingebaut hat. Zudem ist ein SDHC-Kartenslot mit an Bord, der sich zum Speichern von Fotos und Benutzereinstellungen der Kamera nutzen lässt.

Die Größe der beiden erinnert an den XM 2, seinerzeit ein beliebter Henkelmann unter den DV-Camcordern. Laut Canon ist das Duo 41% kleiner als die XF 300er-Modelle und 50% leichter. Intern werkelt ein 1/3 Zoll-CMOS mit einer Auflösung von 2,37 Megapixel. Effektiv werden 2,07 Megapixel genutzt, was genau der Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel entspricht, ein Pixelüberhang ist also nicht vorhanden. Neben dem Full-HD-Modus gibt es auch einen HDV-kompatiblen Modus.

Wer auf einen Camcorder mit Wechseloptik gewartet hat, wird beim XF 100/105 nicht fündig. Seine fest verbaute Optik besitzt einen 10fachen optischen Zoom. Der lässt sich neben der Wippe auch via Optikrad einstellen. Selbiges Rad stellt auch wahlweise Fokus oder Blende ein. Der optische Bildstabilisator besitzt laut Canon statt zwei wie früher nun drei bewegliche Linsen, was für noch effektivere Bildberuhigung sorgen soll.

Die Bildkontrolle erfolgt über ein 8,8 Zentimeter Display, dass mit rund 306.000 Pixel auflöst. Der Farbsucher kommt dagegen auf etwa 87.000 Pixel. Mit an Bord ist auch ein Waveform-Monitor, Zebraanzeige sowie Fokussierhilfen wie Peaking, Vergrößerung als auch Kantenanzeige, wie sie schon im 300er-Duo zum Einsatz kam.

Konzertfilmer werden sich über zwei XLR.Eingänge freuen, die sich jeweils separat Aussteuern lassen. Hinzu kommt ein Kopfhörerausgang und ein Standard-Zubehörschuh. Aber auch ein Mikrofonhalter wird mitgeliefert.

Darüber hinaus hat das Duo weitere praktische Funktionen zu bieten. Beispielsweise Infrarot-Aufnahmen, wahlweise im konspirativen Grün oder schlicht in Schwarzweiß. Eine dreisekündige Vorab-Aufnahme ist ebenso an Bord, wie die eine Relay Record-Funktion, mit der die Aufnahme auf der zweiten Karte fortgesetzt wird, sobald die erste Karte voll ist. Eine Besonderheit ist jedoch auch die Möglichkeit gleichzeitig auf zwei Karten aufzuzeichnen, beispielsweise um eine Version der Aufnahmen gleich weiterzugeben zu können ohne selbst auf das Material verzichten zu müssen.

Zudem beherrscht das Duo Zeitlupen-, Zeitrafferaufnahmen sowie Stop-Motion-Aufnahmen. Neu ist die Möglichkeit den Autofokus nicht nur im Standard- und schnellen Instant-Modus zu betreiben, sondern mit ihn auch via Medium AF ihn in eine dazwischen liegende Reaktionszeit zu verweisen.

Beide Kameras verfügen über einen HDMI- als auch Komponentenanschluss. Die XF 105 hat dem kleinen Bruder jedoch einen HD/SD-SDI- als auch einen Timecode/Genlock-Anschluss voraus, was ihn für Studioumgebungen interessant macht. Das ist übrigens der einzige Unterschied zwischen den beiden Modellen.

Als Software liegt die XF Utility bei, die einfaches Betrachten der Clips sowie die Metadaten-Bearbeitung ermöglicht.

Beide Kameras kommen im ersten Quartal 2011 auf den Markt. Der Preis für die XF 100 liegt unter 4000 Euro, die XF 105 mit Live-Ausgang soll rund 1000 Euro mehr kosten.  Genaue Preise stehen jedoch noch nicht fest. Einen Test der XF 105 finden Sie schon in der nächsten Ausgabe von VIDEOAKTV, die ab 21. September erhältlich ist.

(sh)
Infos zum Hersteller: Canon
Verwandte Beiträge
Canon_XF105_FSL_WEB
Schwarz aber farbenfroh: Der XF 105 arbeitet mit 4:2:2-Abtastung, damit erreicht man eine höhere Farbauflösung als bei 4:2:0-Abtastung womit beispielsweise AVCHD-Camcorder arbeiten.
MB_Canon_XF105_Seite_WEB
Klappen gehören zum Handwerk: Oben links sitzt die Tonsektion zur separaten Aussteuerung jedes Kanals, unterm Display liegen die zwei Schächte für die Compact-Flash-Speichermedien.


Kommentare (8)
  • Bernhard Krapp  - Demomaterial klasse in FCP
    Canon kann jetzt endlich auch offizielles Demomaterial der XF 100/5 auf DVD zur Verfügung stellen, d.h. endlich wird die komplette Ordnerstuktur der gespeicherten Kamerafiles auf die Demo DVD gebrannt. Dank der mitgelieferten Utilities auf DVD 2 lassen Sich die - in Final Cut Importierten HD Videofiles - leicht und schnell schneiden. Der Import geht schnell und einfach. Sehr angenehmer Workflow mit den umgewandelten Dateien. Der 4:2:2 HD Codec ist übrigens bei den Sendern so beliebt, dass die XF 300 von der strengen englischen BBC zur offiziell akzeptierten Produktionskamera wurde, sow wie zB die Red.
  • Bernhard Krapp  - fehlende Testkriterien: überprüfter Import in dive
    Hallo, ich finde Eure Kameratests prima. Ich lese die meisten davon. Leider vergesst Ihr in Eurer Bewertungsskala einige Itmes, wie zB die überprüfte Kompatibilität zu diversen Schnittsystemen. Auch die Existenz und der Vorteil von Schulterstützen im Drehalltag von Journalisten und Kameraleuten scheint nicht ausreichend in Eure Rankingkriterien miteinzufließen. Viele Profis und Amateure schneiden auf Final Cut Pro und Mac. Wenn man die XF 300/305 googelt und den Import von MXF Dateien in Final Cut Pro ab Version 6.0.3., dann kann man lesen, dass sehr viele User damit Probleme haben, nachdem sie ca. 7000 - 8000 Euro für die Kamera ausgegeben haben. Was die XF 100 betrifft, so waren meine ersten Importversuche des Canon Demomaterials in FCP trotz Plugin und Anleitung nicht realisierbar. Final Cut muss das Format ja dann in HQ Pro Res umwandeln. Ich hoffe es klappt bei Klappe 2/3 des Imports. Die grundlegenden Kamerafeatures klingen doch interessant und vielversprechend.
  • Oliver Brauer  - mxf files in final cut pro x
    Hallo Hr. Krapp, meine xf100 ist diese Woche angekommen- ich bin bis auf einen Punkt sehr zufrieden. Ich kann die Videodatein nicht ins Final Cut Pro X importieren. Haben Sie einen Weg gefunden? Über eine Antwort wär ich ihnen sehr dankbar! herzliche Grüße Oliver Brauer
  • Replay  - MPEG2 - Hurra
    Absolut löblich, daß hier MPEG2 mit 4:2:2 verwendet wird. Aber Canon - in der angepeilten Preisregion ein Einchipper, nur einen Ring am Objektiv und einer so schlappen Sucherauflösung? Pfui. Da muß sich der Preis noch im freien Fall mit Rückenwind nach unten entwickeln ;)
  • Klaus  - Canon: MXF statt AVCHD... Ein Schritt in die richt
    Bin ich froh, dass wenigstens Canon nicht das schrottige AVCHD Format für seine höherwertigen Camcorder verwendet. Zwar leider noch nicht unkomprimiert, aber das könnte ja noch irgendwann kommen, dem riesigen Speicherplatz auf Speicherkarten (die ja immer größer werden) sei Dank. Nach wie vor ist eine XH A1s für aber mich der ganz klare Favorit, allerdings könnten diese beiden mich möglicherweise umstimmen. Schau ma moi
  • einmaleins  - Unkomprimiert dauert noch was
    Nur als Hinweis: Auch HDV und DV ist komprimiert. Geht man von 2 Millionen Pixel, also HD Auflösung, und 50 Vollbilder aus und nimmt man eine Farbauflösung von 8 Bit pro Farbe landet man bei 3Byte x 2000000 x 50 x 3600 = etwas mehr al 1 TeraByte pro Stunde.
  • Wolfgang  - Wer will schon unkomprimiert - RAW wäre mir lieber
    Deine Rechnung basiert auf 4:4:4 Farbmodus - welchen der Chip eigentlich gar nicht liefern kann. Mir wäre ein RAW-Format lieber. 2MP x 50fps x 3600sec. kombiniert mit einer verlustfreien Kompression von, sagen wir mal Faktor 2, käme man auf knapp 200GB pro Stunde. Das könnte schon viel eher klappen.
  • Klaus  - 1080p NUR mit I-Frames
    Es ist klar, dass DV und vor allem HDV (MPEG-2) komprimiert sind. Aber ich möchte ein HD-Format (1920x1080 am besten mit 50 progressiven Bildern pro Sekunde, bei dem ich nur I-Frames aufzeichne, wie beim DV-Format. Praktisch ein HD-DV 50p. Das wäre mein Wunsch. Datenrate so hoch wie möglich, da man später immer noch komprimieren kann. Aber mal schauen, welche Cam ich mir dann vorerst kaufen werde...
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
Security
  Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.