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Entdeckt hat sie ein VIDEOAKTIV-Leser, der sich für den Sony-HDV-Camcorder HVR-S 270 interessierte - und genau für diese Kamera und einige weitere Sony-Typen ist das Bedienpult gedacht, nämlich das DV-Modell DSR-PD175P (Test im kommenden VIDEOAKTIV 6/2010), die bewährten HDV-Modelle HVR-Z5E und HVR-Z7E sowie den NXCAM HXR-NX5E.
Aber Vorsicht bei S 270 und Z 7: Aus dem Stand funktioniert das Pult nur ab Seriennummer 3211696 (S270E) bzw. 214761 (Z7E), so die Sony-Angabe. Für ältere Modelle dieser baureihen braucht es ein Firmware-Upgrade.
Was bringt das RM-1000 BP? Die einem Schnittpult früherer Tage ähnelnde Fernbedienung bietet eine ganze Reihe von Tasten, Schaltern und Kontrollrädern, über die sich fast alle Funktionen der Kameras dirigieren lassen, ohne dass man sie berühren müsste, insbesondere:
>Schärfe
>Zoom
>Weißabgleich
>Verstärkung (Gain)
>Verschlusszeiten (Shutter)
>Aufnahme
>Bildprofilspeicherung
>Custom-Tasten
>Menüeinstellungen
Und das alles aus einer Entfernung von bis zu zehn Metern über LANC-Kabel.
Besonders stolz ist Sony auf die zwei großen Drehregler, über die sich je nach Blende und Schärfe fein von Hand dosieren lassen sollen oder durch Drücken der Räder Autofokus und Automatikblende aktivieren.
Zentral in der Mitte liegt die Zoomwippe, die man per Daumen bedient und die über eine einstellbare Empfindlichkeit für unterschiedlich schnelle Zooms verfügen soll.
Das Pult lässt sich in der Hand halten bzw. auf einen Tisch legen oder direkt am Stativ befestigen. Speziell für Kran- oder ähnliche Fahrten sieht Sony eine interessante Einsatzmöglichkeit.
Soviel Komfort hat seinen Preis: 1029 Euro soll das Pult kosten, ohne Mehrwertsteuer.
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