|
Wie beim R16 stehen dafür acht Analogeingänge in Combo-Ausführung zur Verfügung, einer Buchse, die XLR- wie Klinkenstecker akzeptiert. Waren es beim R 16 noch zwei XLR-Buchsen, für die Phantomspeisung nutzbar war, so sind es jetzt schon sechs.
Zusätzlich zu den Mehr-Spuren für Overdubs hat der Zoom R24 aber auch Neuerungen wie eine integrierte Rhythmus-Abteilung mit Touch-Pads zur Eingabe zu bieten - das gab´s früher auch schon mal in den älteren Festplatten-Vorläufern der All-in-one-Studios. Dem R 24 liegt sogar ein USB-Stick mit 500 MB Drum-Loops von Schlagzeuger Peter Erskine bei, weitere 1 GB kommen von Big Fish Audio.
Zu den "Berufsbezeichnungen" des R16 ("Recorder:Interface:Controller") kommt beim R24 noch eine weitere Hinzu: "Sampler" steht hier jetzt auch noch in der Aufzählung. Die Pads der Drum-Abteilung lassen sich zum Triggern von Soundschleifen ("Loops") nutzen.
Zoom hat die Sample-Rate des Studios von 44,1 auf 48 kHz gesteigert - für Videofilmer von Vorteil, denn auch die Videoformate arbeiten mit 48 kHz (44,1 gibt´s aber auch noch).
Aufgenommen wird nach wie vor auf SD(HC)-Karten bis maximal 32 Gigabyte; eine 1-GB-Karte wird mitgeliefert. Wie der kleine Bruder lässt sich das Zoom-Studio auch mobil nutzen, gespeist von sechs Standard-AA-Batterien.
Zusätzlich zu seinen Recorder- und Samplefähigkeiten dient das Gerät auch als USB-Audiointerface (8 Spuren in den Rechner, 2 zurück) und - über seine Fader und Laufwerkstasten - als Hardware-Controller für gängige Audiosoftware wie Cubase LE 5 von Steinberg, die ebenfalls mitgeliefert wird.
Die unverbindliche Preisempfehlung für den R 24 liegt bei 594 Euro; er soll demnächst auch auf dem deutschen Markt zu haben sein.
|