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Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 09:00 Uhr |
Eine superkompakte Wechselobjektiv-Kamera möchte die Spiegelreflex-Generation beerben. Dabei macht sie auch gleich dem Camcorder Konkurrenz. Wie gut ist die P 2 wirklich?
Foto-Spezial-Test: kompakte Systemkamera Olympus Pen E-P 2
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Von außen wirkt die Pen E-P 2 wie ein schicker, klassischer Fotoapparat. Im Inneren sitzt ein 12-Megapixel-Chip von satter 4/3-Zoll-Größe. Dasselbe Format nutzen die Panasonic-Wechseloptik-Cams GF 1 und GH 1. Der Fotograf wählt aus dem Four Thirds-Sortiment die passenden Brennweiten; hier sind Panasonic und Olympus kompatibel. Zum Test stand die 14 bis 42-mm-Optik (Kleinbild: 28 bis 82 mm) mit Lichtstärke 1:3,5 bis 5,6 zur Verfügung. Dieses Set kostet 999 Euro. Anders als beim Vorgänger P 1 liegt ein 100-Prozent-Aufstecksucher für den Zubehörschuh bei, der sein Signal direkt über eine Buchse abgreift. Entsprechend groß und klar ist sein Bild. Mit aufgestecktem Sucher fällt freilich das Blitzen aus, doch das stört Videofilmer weniger. Wer filmt, muss nicht aufs Fotografieren verzichten: Die Kamera schießt am Ende jeder Szene ein Foto, neben JPEG- zeichnet sie auch RAW-Bilder auf. Fokussieren dauert. Veränderten Objektdistanzen folgt der Fokus im Kriechgang: beim Fotografieren und während des Filmens um eine Sekunde verzögert. Natürlich darf der Filmer/Fotograf auch am Schärfering schrauben.
Im Test:
Olympus Pen E-P 2
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