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IFA 2009: Neues von MacroSystem

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Dienstag, den 08. September 2009 um 13:25 Uhr

Auch der Schnittsystem- und Mediacenter-Hersteller Macrosystem ist in diesem Jahr wieder auf der IFA in Berlin vertreten und zeigt gleich mehrere Neuvorstellungen und Weiterentwicklungen.

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Neue Macrosystem-Hardware: Der "Streamcorder" ist ein Home-Entertainment Funk-Netzwerk-Recorder. 

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Netzwerk-Fernbedienung: Zukünftig sollen sich die Macrosystem-Geräte auch über eine Netzwerk-Fernbedienung steuern lassen. 
 


Mit der neuen "Store 'n' Share"-Funktion können Casablanca-Cutter nun erstmalig externe USB-Festplatten mit Ihrem Schnittsystem verbinden und Projekte auf der externen Festplatte bearbeiten und sichern. Via HD-Backup speichert der Anwender die Daten der internen Festplatte auf eine Externe, die gesicherten Projekte können anschließend als Arbeitsprojekt aktiviert werden. "Store 'n' Share" ist auch für Smart Edit in Vorbereitung.

Auch die Karten-Software Columbus wurde überarbeitet und läuft nun unter Bogart. Neben SD wird nun auch HD unterstützt. Außerdem bietet das neue Columbus 3 Funktionen wie Multi-Monitor und die Einbindung von Bildern und Szenen. Außerdem soll die Ausgabequalität verbessert worden sein.

Mit dem neuen Photo Studio 3 lassen sich Kamerafahrten im 3D-Raum anordnen. Fotos nimmt Bogart per USB-Scanner entgegen, Collagen können mit Text versehen werden.

FlaggeX liefert dem Cutter mehrere animierte Flaggen und Hintergrundtafeln, welche sich skalieren und auf dem Videomaterial frei platziert lassen.

Neben den Neuerungen zum Schnittsystem hat Macrosystem mit dem "Streamcorder" auch im Bereich Mediacenter ein neues Produkte vorgestellt. Der Netzwerkrecorder nimmt das TV-Programm über HD-Dual-Tuner entgegen und verteilt es auf Wunsch über Funk an andere Geräte im Netzwerk. Ein Disc-Laufwerk hat der Streamcorder nicht an Bord, dank USB soll er sich aber mit einem Laufwerk erweitern lassen.

Mit den neuen Funktionen der Software WarpStreamer 2.0 soll das Streamen von Life-TV und ein Download der aufgezeichneten Sendungen in passender Auflösung und Format auf ein anderes Gerät wie Notebooks und Handys ermöglicht werden. Durch eine neue Fernbedienungs-Funktion kann das Macrosystem-Mediacenter zukünftig auch direkt über das (Funk)-Netzwerk oder das Internet gesteuert werden. Als Anwendungsbeispiel zeigte uns Macrosystem einen Touchscreen-Netbook mit der neuen Fernbedienungs-Oberfläche.

Kommerzielle BD-Filme sollen mit der neuen Blu-ray Player Software für aktuelle Mediacenter- und Casablanca-Systeme kompatibel sein. Der Trick: Nach dem Einlegen einer Blu-ray startet das System im Windows-Modus und spielt die Disk über einen Softwareplayer ab.

Das große Neuheiten-Angebot zeigt, dass Macrosystem auch für die Zukunft gerüstet ist.

(dd)

Infos zum Hersteller: MacroSystem

Kommentare (3)
  • Schmitt,Peter  - Zu der Kritik bezüglich MacroSystem
    Es gibt in der Tat bei solch komplexen Systemen wie Casablanca und DVC ganz natürlicherweise Probleme die bei der Software Entwicklung nicht entdeckt wurden. Aber, es gibt ja nicht nur Macrosystem, es gibt ja auch einen Händler der diese Produkte letztlich verkauft hat. Ich ver- kaufe von Anfang an Geräte von Macrosystem, be- nutze auch PRIVAT diese Geräte sehr intensiv. Deshalb meine Frage: wo sind eigentlich die Händler wenn Probleme auftauchen ? Ich halte bei allen Fragen die auftauchen mit Macrosystem Kontakt und ich muß ehrlich sagen, die überwiegende Anzahl der aufgetauchten Kunden-, Soft- und Hardware Probleme konnte ich durch Gespräche mit Macrosystem -vor und nach der In- solvenz- partnerschaftlich lösen. Ich Frage mich wo haben die Kritiker von Macro- system ihre Geräte gekauft und wo sind die Ver- käufer dieser Geräte wenn der Kunde Probleme hat ? Auch der Händler kann den Suport von Macrosystem nutzen und er wird immer vorrangig bedient! Gruß ! Peter Schmitt, Kaiserslautern
  • Thorsten Schulte
    Sehr geehrte Damen und Herren, als langjähriger Nutzer von Casablanca Solitaire der Firma Macrosystem, möchte ich an dieser Stelle meinen Unmut über diese Firma kundtuen. Seit Beginn des Jahres 2010 ist die bereits kostenpflichtige Hotline zu einem unverschämten Preis von EUR 0,99/min. angehoben worden. Ferner sind E-Mailanfragen mit "normalen" Problemen ebenfalls kostenpflichtig geworden mit einem im Online-Shop der Fa. Macrosystem zu kaufenden Code für Euro 10,00. Bei größeren Problemen werden unverschämter Weise Euro 25,00 verlangt. Ich befinde mich augenblicklich auf Ihrer Seite mit einem Bericht von IFA 2009 Thema "Streamcorder" von Macrosystem. Da ich Ihre Zeitschrift lese und Sie auch Berichte von Macrosystem veröffentlichen, möchte auf diese Geschäftsmethoden hinweisen. Sämtliche Produkte der Fa. Macrosystem sind hochpreisig angesiedelt, bei denen man bei auftretenden Problemen im Softwarebereich eine kompetente Hilfestellung erwarten kann. Ich finde dies eine Ignoranz gegenüber den Kunden dieser Firma. Hiermit wende ich mich direkt an Sie, da ich der Meinung bin, dass ein Großteil aller Kunden der Fa. Macrosystem darüber informiert werden sollte. Mein Wunsch wäre es, wenn die Zeitschrift oder der Verlag diese Machenschaften aufgreifen würde und in einer Ihrer nächsten Ausgaben darüber berichten würde. Vielleicht sogar schon mit einer Stellungnahme von Herrn Sprave, Chef des Unternehmens Macrosystem. Für eine kurze Stellungnahme zu meiner Eingabe gilt mein Dank im Voraus. Mit freundlichem Gruß Thorsten Schulte Eichenstr. 17d 49090 Osnabrück 0173-2530282
  • VIDEOAKTIV
    Wir haben uns um eine Stellungnahme bemüht und heute von MacroSystem diese Antwort erhalten: Der seit dem 01.01.2010 umstrukturierte Support unseres Unternehmens hat in erster Linie zum Ziel, Anwendern eines MacroSystem-Produktes einen deutlich schnelleren Support bieten zu können, als in der Vergangenheit. Die Einführung unserer kostenpflichtigen Hotline im Jahr 2006 hat dazu geführt, dass unsere Kunden vornehmlich den kostenlosen E-Mail Support beansprucht haben. Dies hat leider zu extrem langen Beantwortungszeiten von zuletzt 6-8 Wochen geführt, was von unseren Kunden nicht mehr zu akzeptieren war. Verschärft wurde die Situation durch den Umstand, dass ca. 90% der Support-Anfragen Probleme im Zusammenspiel mit Geräten anderer Hersteller sowie Fragen zur Bedienung betrafen. Mit den eingeführten Maßnahmen möchten wir erreichen, dass unsere Kunden künftig schneller und zielgerichteter bei technischen Problemen beraten werden können. Hierzu haben wir den Informationsfluss zu unseren Händlern verbessert, so dass Kunden in vielen Fällen benötigte Hilfestellung direkt von ihrem Fachhändler erhalten können. Für die Beantwortung von E-Mail- und Brief-Anfragen garantieren wir eine Beantwortung innerhalb von drei Werktagen. Zusätzlich möchten wir darauf hinweisen, dass der E-Mail-, bzw. Brief-Support für neu erworbene Hard- und Software für 90 Tage nach dem Kauf kostenlos bleibt. Wir erachten dies für einen ausreichend bemessenen Zeitraum, in dem sich auftretende technische Probleme gezeigt haben sollten und sich erste Fragen, die bei jedem neuen Produkt auftreten können, eingestellt haben.
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