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DVCAM und DV: Sony DSR-PD175P

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Montag, den 31. August 2009 um 17:31 Uhr


Dass Sony mit dem DSR-PD175P als IBC-Neuheit ausgerechnet einen DVCAM-Camcorder bringt, hat viele überrascht - in den Zeiten von HD. Überraschend ist tatsächlich, dass anders als sonst eine Profiversion eher ein Downgrade als ein Upgrade darstellt.

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Sony DSR-PD 175: Nix HD - der neue Profi-Henkelmann mit drei 1/3-Zoll-CMOS zeichnet nur in DVCAM und DV auf.

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Sony VX 1000: Das war nicht nur der allererste DV-Camcorder überhaupt, sondern auch der Urahn der (digitalen) Henkelmänner. Er fand im Schultermodell DSR-200 seine Profi-Entsprechung in DVCAM.

 
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Sony DCR-VX 2000:
 Mit diesem DV-Modell ging auch im Dunkeln die Sonne auf. Als Profimodell hieß es dann DSR-PD 150. sony_dsr_pd170.jpg

Sony DSR-PD 170: Wie gewohnt machte Sony auch aus dem späteren VX 2100 eine Profi-Abwandlung, den bis jetzt erhältlichen PD 170 in DVCAM.
 
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Sony HVR-Z 5: das HDV-Vorbild für den neuen DSR-PD 175, schon was das Objektiv oder die LCD-Konstruktion angeht.
 


Die Ahnenreihe des PD 175 enthält Elemente von FX 1000 wie Z 5 und geht zurück bis auf den VX 1000, den allerersten Digital-Henkelmann und den ersten DV-Camcorder überhaupt. Doch selbst der hatte übrigens bereits einen Vorfahren im Analog-Zeitalter, nämlich den Hi8-Camcorder CCD-VX1.

Wie alle folgenden Modelle beinhalteten die Sony-Cams dieser Baureihe zwei elementare Bestandteile: Den namensgebenden Tragegriff und die 3-Chip-Technologie.

Vom DV-Modell VX 1000, 1995 auf den Markt gekommen, gab es noch keine direkte Profi-Version, aber eine indirekte. Denn die VX 1000-Technik steckte auch im VX 9000, einem DV-Schultermodell, und mit diesem begann Sony seine typische Doppelstrategie: Die Profi-Version DSR-200 P bot zusätzlich zu DV das professionellere DVCAM-Format, XLR-Mikrofonanschlüsse, zusätzliche Timecodefunktionen und eine dunklere, unauffälligere Gehäusefarbe.

Diese Strategie behielt Sony bei den zwei Nachfolgern des VX 1000 bei: Zum DCR-VX 2000 und zum DCR-VX 2100 erschien jeweils eine Profi-Abwandlung, nämlich der DSR-PD 150 bzw. DSR-PD 170. Alle vier Camcorder boten eine bis dato nicht gekannte Lichtempfindlichkeit und sind bei Event-Filmern ob ihrer Lowlight-Qualitäten bis heute beliebt.

Mit Beginn des HD-Zeitalters führte Sony sein Doppelleben mit zwei parallelen Modellen fort: Den HDV-Erstling HDR-FX 1 aus dem Konsumer-Lager flankierte der HVR-Z 1, aus dem  HDR-FX 7 wurde der HVR-V 1, und zuletzt fand der HDR-FX 1000 im HVR-Z 5 seine Entsprechung.

Beim nun vorgestellten DVCAM-Modell DSR-PD 175, einem 3-CMOS-Modell mit 1/3 Zoll großen Bildwandlern liegen die Dinge mangels existierender Konsumer-Vorlage etwas anders: Schaut man sich die Kamera genauer an wird klar, dass es sich im Grunde um einen seiner HDV-Fähigkeiten beraubten HVR-Z 5 und damit auch um einen abgespeckten FX 1000 handelt.

So bringt der neue das typische 20fache G-Lens mit, die Exmor-CMOS-Bildwandler, aber auch die Bedienungsphilosophie mit dem oben am Griff befestigten LC-Display.
Das heißt: Der PD 175 hat weitaus mehr mit den neuen HDV-Cams Z 5 und FX 1000 gemein als mit seinem Vorgänger PD 170 alias VX 2100, der noch mit CCD-Chips bestückt war.

So bleibt es für viele potentielle Käufer sicher entscheidend, wie es der Neue mit den Lowlight-Qualitäten hält, die seine Vorgänger so berühmt gemacht haben.

Ein Fortschritt ist schon mal die konsequente Auslegung auf das 16:9-Format, selbst der Kartenrecorder HVR-MRC1K lässt sich am PD 175 nutzen, aber eben nur im DVCAM/DV-Modus. DV kann der 175er generell nämlich auch aufzeichnen.

(he)

Infos zum Hersteller: Sony


Kommentare (6)
  • hewa
    pric for sony camera DSR-PD175P
  • 0711video
    diese kamera hättmer vor fünf jahren gebraucht. sie ist ein schlag ins gesicht für all diejenigen, die sich damals mit den schlecht arrangierten schaltern und rädchen für blende, zoom und schärfe haben zufrieden geben müssen. immer noch weigert sich diese firma, dieser kamera focus, blende und schärfe mit endanschlag zu produzieren. warum eigentlich?
  • ortimann
    DVCAM ist und bleibt ein Profi Codec mit höher Bewegungsschärfe was HDV sichtbar fehlt erst bei über 100 MBit/sec ist der Profi zufrieden siehe BBC Anforderungen an HD Produktion da ist beim Band Ende nicht so bei SD-Fernsehen das mindestens noch 20 Jahre parallel läuft.
  • Dortmunder
    Mich würde mal interessieren, warum Sony eine neu DV Cam bringt, wenn wir doch alle in Richtung HD gehen. Mich als Amateur würde mal interessieren, wer sich das Gerät kaufen würde. Das Ganze verwirrt mich ein wenig, weil ich Dachte, Standartauflösung ist so langsam Geschichte.
  • VIDEOAKTIV
    Sony hat - wie üblich bei noch nicht verfügbaren Profi-Geräten - noch keine Preisempfehlung herausgegeben. Erste Profi-Shops listen die Kamera mit 3.390 Euro zuzüglich 19% Mehrwertsteuer.
  • Daniel
    Und jetzt wäre der Preis noch interessant.....
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