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Mehr Infos: Panasonic HDC-SD300EG

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Sonntag, den 01. Februar 2009 um 13:55 Uhr


Erst vorgestern hatten wir wieder den typischen Anruf in der Redaktion: Ein Filmer hatte sich für einen bestimmten Camcorder entschieden, aber erst kurz vor dem Kauf festgestellt, dass der nur ein Display, aber keinen Sucher bietet. Jetzt wartet er auf Panasonics neues Topmodell HDC-SD300EG, das vieles mitbringen soll, was andere Cams vermissen lassen.

panasonic_hdc-sd300.jpg

Glanzstück: Den Fokusring des SD 300 vermissen viele Filmer bei anderen Camcordern schmerzlich.

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Sucher vorhanden: Auch ein Sucherokular zusätzlich zum Display ist inzwischen Mangelware. Beim SD 300 lässt es sich zumindest noch ausziehen, wenn auch nicht schwenken.
 
panasonic_zubehr_camcorder_hdc-sd300.jpg

Ungewöhnlich: Der SD 300 bringt einen seitlich angebrachten Zubehörschuh mit. Wie das in der Praxis funktioniert müssen sich die Tester noch ansehen. 

panasonic_camcorder_hdc-sd300.jpg

Rarität: Beim SD 300 findet sich eine komplette Anschlusseinheit für Stereomikrofon und Kopfhörer - bei  Camcordern inzwischen eine Seltenheit.

Da passt es, dass Panasonic gerade weitere Infos zum Ende Februar, Anfang März erscheinenden SD 300 veröffentlicht. Das beginnt beim Preis, der für den SD 300 knapp 1100 Euro, für das Schwestermodell HS 300 mit zusätzlicher 120-GB-Festplatte rund 1500 Euro betragen soll.

Das geht weiter mit der wohl schwerwiegendsten technischen Verbesserung gegenüber dem nach wie vor erhältlichen SD 100: Panasonic hat die Kritik am zu geringen Auflösungsvermögen der eingebauten (C)MOS-Sensoren Ernst genommen und jetzt drei 1,4,1-Zoll-Sensoren mit je 3,05 Millionen Pixel eingebaut. Ein erster Check mit bisherigen Canon- und Sony-Cams beeindruckte schon mal - endgültige Klarheit muss demnächst der obligatorsiche Seh- und Mess-Check bringen.

Besonder freuen sich viele Filmer aber auch, dass Panasonic Ausstattungsfeatures einbaut, die ambitionierte Amateure (und Semiprofis sowieso) zu schätzen wissen:

> Zusätzlich zum 2,7-Zoll-LC-Display (230.000 Pixel) ist ein ausziehbarer 0,44-Zoll-Farbsucher mit 183.000 Pixel vorhanden. Übrigens: Das Klapp-LCD ist zum ersten Mal bei Panasonic als Touchscreen-Schirm ausgeführt, dient also auch der Bedienung.

> Der große Fokusring am Objektiv ist nicht nur für die Schärfe zuständig, sondern lässt sich auch für die Funktionen Zoom, Belichtung (Blende), Verschlusszeit (Shutter) und Weißabgleich belegen.

> Dem guten Ton trägt Panasonic mit dem vollen Anschluss-Set (Mikrofoneingang für externe Schallwandler und Kopfhörerbuchse für die Soundkontrolle) und einer manuellen Tonaussteuerung Rechnung. Panasonic-typisch wird der Sound in 5.1 Dolby Digital aufgezeichnet.

> Sogar ein handelsüblicher Zubehörschuh ist vorhanden. Allerdings ist der rechts vorne seitlich angebracht - wie sich damit arbeiten lässt müssen unsere Tester erst noch ausprobieren.

Das gilt - neben der erzielbaren Bildqualität - natürlich auch für die Foto-Auflösung, die auf 10,6 Megapixel angestiegen sein soll.

Film-Praktiker interessiert natürlich auch die Lowlight-Qualität bei Videoaufnahmen, also das Verhalten bei wenig Licht ganz besonders.
Mit der Leica-Optik (12fach-Zoom, allerdings Weitwinkel erst ab 44,9 mm KB) und dem gewohnt stabilen OIS-plus-Bildstabilisator bringt Panasonic dafür einige bekannte Konstanten mit.

(he)

Infos zum Hersteller: Panasonic


Kommentare (4)
  • L4
    PKJ, da muss ich Dir leider widersprechen, genau das vermisse ich, das man eine konsumer Camera auch mal mit einer Professionellen oder meinetwegen doppelt so teueren Cam. vergleicht. Es soll MIR überlassen werden ob ich nach dem Vergleich bereit bin für das bessere Abschneiden der teuereren Cam. auch den höheren Preis zu zahlen. So weiss ich aber wo mein Camcorder,den ich mir leisten kann, im Vergleich zu dem was in etwa machbar ist, steht. Ich weiss das eine 1000€ Cam. nicht das bringen kann was eine 3000-4000€ Cam. leistet, aber ich möchte trotzdem im Vergleich der beiden sehen ob mir der höhere Preis diesen Unterschied Wert ist. Wenn ich 80% der Aufnahmen bei schönem Wetter mache muss ich mir doch keine EX3 von Sony holen, die Canon HF100 macht meineserachtens bei Sonnenschein sogar bessere Videos als die meisten 3000er € Cams. siehe Videoaktiv Testbilder oder Slashcam Bilder, wenn man nicht gerade Tomaten auf den Augen hat.
  • PKJ
    Theorie hin oder her, die Praxis wird es zeigen.... Warum war eine SD 100 trotz ihrer grossen Pixeldichte bei Lowlight so viel schlechter als eine Canon HF 100 ? Die Praxistest in all den Foren hat doch gezeigt, dass die SD 100 wirklich nicht mit einer Canon oder zb JVC mithalten konnte. Und es bringt gar nichts eine gut 6x so teure Kamera einfach mit einer Consumerkamera zu vergleichen, die Komponenten sind nicht gleich, CCD & CMOS sind nicht gleich CCD & CMOS usw. Wer eine SD 300, unter den gleichen Testbedingungen, mit einer EX 3 vergleicht, ist nicht gerade fair, die Anforderungen eines Amateurfilmers der eine SD 300 kauft sind deutlich darunter, als die bei einem Profi mit seiner EX 3.
  • EEG
    Das erste Posting ist leider unvollständig rübergekommen. Dieser Teil gehört an den Anfang von Posting 1 Über diesen Camcorder ist in diversen Foren schon viel spekuliert worden, hier ist mein Beitrag dazu: (Flächen von Aufnahmechips wurden mit den Quadraten ihrer Durchmesser in Zoll zueinander ins Verhältnis gesetzt): Panasonic bricht mit der HDC-SD300EG mit je 3 MPx auf drei ¼,1“ Chips mit einem auch im (Semi-) Profilager erfolgreichen Prinzip für hochaufgelöstes Video: Je 520 kPx (960*540) auf drei 1/3“ Chips, mit „Pixelshift“ auf 1080*1920 hochskaliert und komprimiert in den Modellen AG-HMC151, AG-HPX171 und AG-HVX 200 und Folgende. Damit wurde eine Basisempfindlichkeit (bei 0 dB Verstärkung) von ca 500 ISO erreicht und den Modellen bei einer Übertragungsrate von 25 MHz und mehr bescheinigt, den HDV-Modellen von Sony (EX1 und EX3) ebenbürtig zu sein. Geometrische Auflösung ist eben nicht alles. Die kleine Schwester von Panasonic, HDC-SD100, kommt auf die gleiche Pixelanzahl auf 1/6“ Chips. Die Chipfläche ist damit im Vergleich zu den o.g. „Profimodellen“ auf ein Viertel reduziert (9/36). Das senkt die Basisempfindlichkeit bei der HDC-SD100 um 2 Blendenstufen auf ca. 100 ISO, die ich an einem vom Hersteller zur Verfügung gestellten Gerät gemessen habe.
  • EEG
    Im Vergleich zur 2008 erschienenen HDC-SD100 bringt die neue HDC-SD300EG auf der 2,1-fachen Chipfläche (36/16,8) 5,6-mal so viele Pixel unter (3000/540) und erhöht damit die Pixeldichte auf dem Chip um das 2,6-fache (5,5/2,1). Unter der Annahme, dass die übrigen Parameter gleichbleiben, wird damit im Vergleich zur HDC-SD100 zweierlei erreicht: Die geometrische Auflösung steigt an, die Empfindlichkeit nimmt um gut eine Blendenstufe ab und die zeitliche Auflösung geht erheblich zurück, denn es muss ein Mehrfaches an Information/Zeiteinheit verarbeitet werden. Die höhere geometrische Auflösung muss eben mit einer geringeren Empfindlichkeit und einer verschlechterten zeitlichen Auflösung bezahlt werden. Alles hat seinen Preis. Während die HDC-SD100 bei gutem Licht schnelle Bewegungen in Full HD makellos wiedergibt, fürchte ich, dass bei der neuen HDC-SD300 schnell bewegte Objekte wie Känguruhs über den Bildschirm hüpfen werden. Die Tester werden den Camcorder wegen seiner verbesserten geometrischen Auflösung über den Klee loben. Die verschlechterte zeitliche Auflösung werden sie bei der Beurteilung nicht berücksichtigen, weil es ihnen dafür an quantitativen Methoden und Maßzahlen fehlt. Und der Käufer hat am Ende das Nachsehen, wenn er wirklich „bewegte Objekte“ aufnehmen will.
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