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Freitag, den 11. Januar 2008 um 14:34 Uhr
Wenn die Chronologie den Filmschnitt diktiert, muss jede Aufnahme perfekt sein. Falls Unschärfen und Ruckler die Szene stören, hilft nur, Ersatzaufnahmen einzubauen.

Ratgeber: So realisieren Sie einen Insert-Schnitt

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Ratgeber:
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Ausgabe 2/2008

  Wenn die Chronologie den Filmschnitt diktiert, muss jede Aufnahme perfekt sein. Falls Unschärfen und Ruckler die Szene stören, hilft nur, Ersatzaufnahmen einzubauen.

Die Lösung nennt sich im professionellen Jargon "Insert"-Schnitt. Frei übersetzt also "Einfügeschnitt" oder "Lücke füllen" – nicht zu verwechseln mit "Lücke schließen". Einfügeschnitte sollen in erster Linie für mehr Abwechslung sorgen oder Fehler kaschieren. Beim Insert-Schnitt gibt der Ton den zeitlichen Ablauf vor. Deshalb sollen sich nachfolgende Szenen und Bild-in-Bild-Effekte nicht von der Stelle bewegen. Als Ersatzszene dient idealerweise eine Aufnahme, die eine zweite Kamera zur selben Zeit eingefangen hat, somit also tonsynchron ist. Da der Ton schon von der Originalaufnahme kommt, kann der Cutter auch auf Alternativen ausweichen (siehe Kasten auf Seite 60).

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