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 Sony HVR-S 270 E: VIDEOAKTIV-Redakteur Sven Heinzer mit dem ersten HDV-Hybridcam. Das Klapp-Display lässt sich nach vorne drehen als Kontrollmonitor für den Interviewer, während der Kameramann den Sucher nutzt.  Sony HVR-Z 7 E: Sieht dem neuen EX 1 HD nicht ganz unähnlich, kommt aber mit Zeiss-Wechseloptik und HDV-Recording auf Tape und CompactFlash.  Sony HVR-S 270 E: Der neue HDV-Vollformater bietet alles, was der Z 7 hat, plus Laufwerk für Mini- und Standard-Tapes, 4-Kanal-Audio und HD-SDI.  CompactFlash-Recorder: Sonys Entwickler demonstrierten die beiden neuen Cams noch mit 8-GB-Karten, bald sollen aber die 16-GB-Versionen zu haben sein. Man beachte: Wie schon beim optionalen Festplatten-Recorder DR 60 findet sich kein HDV-Logo auf dem Teil - denn das ist Bandgeräten vorbehalten.  Sensation: Der Handheld-Camcorder HVR-Z 7 E hat einen kleinen Aufsteck-Recorder für CompactFlash im Lieferumfang. So lässt sich parallel auf Band und auf Speicherkarte aufzeichen, aber auch zwischen beiden Laufwerken hin und her kopieren.  Hybrid Recording: Auch der Schultercamcorder S 270 E ist serienmäßig mit dem kleinen CompactFlash-Recorder ausgestattet. Bei ihm wird er auf der rechten Seite vorne angebracht.  Herzstück: Beide HDV-Cams sind mit den neuen HD-Wechseloptiken von Zeiss ausgerüstet, die vollmanuelles Arbeiten, aber auch Autofokus und optischen Bildstabilisator bieten. Die 1/3-Zoll-Objektive lassen sich aber auch durch andere 1/3-, 1/2- oder sogar 2/3-Zoll-Objektive austauschen.  Sony-Premiere: Wie Canon mit dem H 1 hat nun auch Sony einen HDV-Camcorder, der 4-Kanal-Ton bei der Aufnahme ermöglicht.  Sony HVR-M 35 E: So sieht der passende neue Player/Recorder aus, der auch progressives HDV und 4-Kanal-Audio beherrscht.  Objektiv-Palette: Den beiden neuen HDV-Camcordern von Sony steht dank 1/3-Zoll-Standardanschluss eine Riesenpalette an Objektiven zur Verfügung, natürlich nicht nur von Zeiss.  Verwirrung im Web: Die genauen Typenbezeichnungen der beiden Neuen sind von den Ziffern her weltweit einheitlich. Die japanischen Modelle tragen ein J nach der Ziffer, die US-amerikanischen ein U. Der Lieferumfang kann sich gegenüber der hiesigen E-Version unterscheiden.
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Damit sind der Z 7 und der S 270 die beiden ersten echten Hybrid-Camcorder im HDV-Bereich: Sie zeichnen HDV (und übrigens auch DV und DVCAM) parallel auf Band (linear) und auf CompactFlash-Speicherkarten (nonlinear) auf. Mit einer demnächst erhältlichen 16-GB-Karte sind dann 72 Minuten HDV auf Speicherkarte möglich - das passt ganz gut zur Kapazität der 63-Minuten-HD-Tapes. Der Sinn der Übung ist ganz einfach, wie die japanischen Entwickler erklärten: Das Band wandert ins Archiv, und die CompactFlash-Aufzeichnung mit identischem Timecode geht in den Schnittrechner. Dazu lassen sich über USB 2.0 angeschlossene Kartenleser verwenden. Die Datenübertragung der Banddaten erfolgt wie gehabt bei HDV per Firewire. Das Tolle an den beiden neuen Hybrid-Camcordern: Die anflanschbaren Hybrid-Recorderteile gehören zum Standard-Lieferumfang. Damit treten der HVR-Z 7 E (Preis zwischen 6000 und 6500 Euro) und der Schultercamcorder HVR-S 270 E (um 8000 Euro) durchaus in Konkurrenz zum im neuen VIDEOAKTIV getesteten Sony PMW-EX 1 HD, der auf SxS-Speicherkarten aufzeichnet. Schließlich kann das neue Duo nun ebenfalls nonlinear arbeiten und präsentiert mit den Zeiss-Wechseloptiken an Stelle des fest eingebauten Fujinon-Objektivs beim EX 1 die flexiblere Lösung: Auch die 12fach-Zeiss-Zooms erlauben vollmanuelles Arbeiten, sind aber außerdem auch mit komfortablen Features wie Autofokus und Bildstabilisator (natürlich optisch) ausgestattet. Sehr bekannt kam den VIDEOAKTIV-Redakteuren auch vieles der weiteren technischen Innereien vor: Auch im Z 7 und S 270 stecken 3-CMOS-Sensoren, technisch vergleichbar dem Exmor-CMOS im EX 1, also Bildwandler, die intern progressiv mit Full-HD (1920 x 1080 Pixel) arbeiten, nur dass bei den beiden HDV-Cams die Auflösung dann bei der Aufzeichnung HDV-konform auf 1440 x 1080 beschränkt wird - Vorteil EX 1 HD, der auch in Full-HD aufzeichnen kann. Dank der neuen Bildwandler lässt sich damit künftig auch eine in der Auflösung verbesserte Zeilupen-Aufnahme realisieren (Smooth Slow Recording). Die Bildeinstell-Modi sind wie beim XDCAM EX-Modell EX 1 nahezu unterschöpflich (Black Level, Gamma, Knee, Black Gamma, 4 Colour-Modi und vieles mehr) und durchaus damit vergleichbar. Übrigens gibt es neben dem CF-Card-Reader auch noch ein Memory-Stick-Drive, aber das ist zum Speichern der persönlichen Picture Profiles gedacht (die sich natürlich auch intern ablegen lassen). Als Objektive stehen neben dem Zeiss-Standardzoom demnächst optional auch ein Zeiss-Weitwinkel und die gesamte Palette an HD-gerechneten 1/3-Zoll-Optiken zur Verfügung. Sony präsentierte der VIDEOAKTIV-Redaktion sogar Aufnahmen mit Zeiss´ Highend-Objektiven der DigiPrime-Reihe. Über Adapter sollen sich aber auch sämtliche 1/3-Zoll-Objektive und sogar Optiken mit 1/2-Zoll- oder 2/3-Zoll-Anschluss nutzen lassen, also beispielsweise auch Optiken von Canon oder Fujinon. Die mitgelieferten Zeiss-Optiken lassen die beiden Camcorder relativ schwer und solide wirken - der Z 7 gibt sich durchaus wie eine um Wechseloptik und Hybrid Recording aufgewertete Version des bewährten Z 1 (Profiversion des HDV-Erstlings FX 1), der übrigens im Programm bleiben soll. Der S 270 mit Schulterauflage bringt standesgemäße, aber erträglich 5 Kilo plus ein paar Hundert Gramm auf die Waage, der Z 7 je nach Ausrüstung zwischen zweienhalb und drei Kilo. Nur der S 270 ist übrigens mit einer HD-SDI-Schnittstelle ausgerüstet, der Z 7 gibt seine HD-Aufnahmen digital per HDMI an ein Display oder einen Projektor aus. Anders als das Handheld-Modell Z 7 arbeitet der 270er nicht nur mit den Mini-DV-Tapes, sondern auch mit den großen 4-Stunden-Standardkassetten. Und er bietet eine weitere Sony-Neuerung: 4-Kanal-Audio. Dabei wird Stereo-1 (Kanal 1+2) HDV-typisch in MPEG-1-Audio aufgezeichnet, während Stereo-2 (Kanal 3+4) über MPEG-2-Sound realisiert wird. So macht das Canon auch beim bisher einzigen 4-Kanal-HDV-Modell, dem XL H 1 (allerdings natürlich nur auf Mini-DV, nicht auf den großen Bändern). Ob die Aufnahmen zwischen beiden Camcordern austauschbar sein werden, vermochten die Sony-Ingenieure noch nicht zu sagen. Immerhin macht das Feature den S 270 zum Traum vieler Event- und Konzert-Filmer, während der Z 7 E eine sehr gelungene Mischung aus Elementen von Z 1/FX 1, V 1/FX 7 und sogar dem EX 1 darstellt. Erstmals bei Sony-HDVs bieten die beiden Neuen auch einen echten Progressiv-Modus mit 25p. Damit diese Vollbild-Aufnahmen sich in der Sony-Palette auch weiterverarbeiten lassen, kommt dafür ein neuer, kompakter Studiorecorder für HDV, DVCAM und DV, der HVR-M 35 E (eine Art erweiterter M 25) auf den Markt. Sony scheint mit den neuen HDV-Modellen, die im Februar/März 2008 zu haben sein sollen, jedenfalls zurück im Rennen um die besten Lösungen für HD-Camcorder im unteren Profi-Bereich. Respekt! (he, jos, sh)
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| Infos zum Hersteller: Sony |
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