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Full- HD mit Archivlösung: GZ-HD 7 mit HD-ShareStation CU-VD 40, die DVDs mit HD- wie SD-Signalen erstellt und auch als Player per HDMI- oder Komponenten-Schnittstelle dient.

Erster Blick ins Menü: Der HD 7 besitzt eine manuelle Aussteuerung für externe Mikrofone.

JVC Pressechef Jürgen Wilkin präsentiert erstmals den HD7: "Endlich ein Camcorder, der optimal zu den Full-HD-Displays und unserem HD-Ila-Projektor passt. Da werden sicher auch viele Profis genauer hinsehen" ."

Flexibles Anschlusskonzept: Variabler ist derzeit kein HD-Camcorder. Per HDMI oder Komponenten geht´s in HD an den Fernseher/Projektor, in SD-Qualität per FBAS oder S-Video.
Über USB 2.0 spielt der Camcorder die HD-Daten an ShareStation oder Computer, per Firewire ans Schnittsystem - oder (heruntergerechnet auf SD- DV) sogar auf einen DV-In-Recorder.

Sparlösung: Auch der neue SD-Share-Station CU-VD 20 kann angeblich HD-Signale aufnehmen und über den Camcorder-Umweg sogar wiedergeben.

Potz Blitz: Dreimal digital - das gab es beim HD-Camcorder bisher noch nicht. Von links nach rechts die Anschlussleiste des HD 7 mit Firewire, HDMI und USB 2.0.

Augenblick: Die Optik-Einheit des HD7: Drei 1/5-Zoll-Chips sitzen im Dreieck um ein Prisma angeordnet hinter der Bildebene des äußerst kompakten Fujinon-Objektives. Seitlich der Stellmotor und die Sensoren für den optischen Bildstabilisator.

Blick von oben: Vorne Metall, hinten Kunststoff, sehr geschmeidiger Fokusring, und ein großer Suchertubus, der sich allerdings nicht kippen läßt.
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Die Victor Company of Japan alias JVC ist gewohnt, erster zu sein: Bei VHS war man es, bei S-VHS auch, ebenso bei HDV (nur dass man das Format dann nicht weiter verfolgt hat). Jetzt ist klar, wieso: Bei Full-HD-Camcordern will JVC wieder Vorreiter sein. Jetzt hat man weitere Details zum von VIDEOAKTIV schon zur USA-Premiere vorgestellten Camcorder GZ-HD 7 bekannt gegeben. |
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Während alle anderen aktuellen HD-Camcorder ( AVCHD, HDV) für Consumer im Pixel-Raster von 1440 mal 1080 Bildpunkten aufnehmen, ist der HD Everio von JVC der derzeit einzige Cam, der in der vollen HDTV-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel (interlaced) arbeitet. Das soll dafür sorgen, dass es keine Wandlungs- oder Qualitätsverluste auf Full-HD-tauglichen Displays/Projektoren gibt.
Zur Bilderzeugung dienen drei 1/5-Zoll-CCDs mit je 570.000 Pixel (total) und 530.000 Pixel (effektiv), die per Pixel-Shift eine Auflösung von 2032 x 1116 (total) und 1952 x 1096 (effektiv) ergeben sollen.
Der HD 7 besitzt ein 10fach-Zoomobjektiv (3,3-33 mm) der Optik-Schmiede Fujinon, das ist nicht viel, glänzt aber mit einer effektiven Lichtstärke von F 1.8 - F 1.9 über den gesamten Bereich, während die Konkurrenz von Canon, Panasonic oder Sony nur mit Werten von 1.8-2.8 oder sogar 3.0 aufwarten kann. Die Optik ist mit optischem Bildstabilisator plus manuellem Scharfstellring ausgestattet.
Auf die 60 Gigabyte fassende Festplatte passen im besten Qualtätsmodus im ansonsten namenlosen Full-HD-System bei 1920 x 1080i rund 5 Stunden Video im MPEG-2-TS-Format.
Zusätzlich bietet der HD 7 noch zwei weitere Aufzeichnungsarten:
Einen SP-HD-Modus für 1440 x 1080i-Video mit variabler Bitrate von maximal 22 Megabit/Sekunde (AVCHD: maximal 15 derzeit) - ergibt rund 7 Stunden Material.
Plus den 1440-CBR-HD-Modus, ebenfalls mit 1440 x 1080i, aber konstanter Bitrate von 27 Megabit/Sekunde.
Achtung: Dieser Modus sollte/könnte mit herkömmlichen HDV-Schnittprogrammen kompatibel sein, da er weitgehend den HDV-Spezifikationen (1440 x 1080i, 25 Mbit/s) entspricht.
Besonders stolz ist JVC darauf, dass man - anders als die Konkurrenz in AVCHD oder HDV - schon zum Marktstart im April ein einfaches, aber geschlossenes Wiedergabe, Bearbeitungs- und Archivierungssystem bieten will.
Dazu hat sich JVC mit Apple zusammengetan und bietet zum Marktstart für die Apple-Schnittprogramme Editing-Lösungen. Das Einsteiger-Programm i-Movie soll die 1440er Modi verstehen und in Final Cut Pro werden schon ab Markteinführung die Full HD-Movis schneidbar sein. In beiden Fällen sorgt ein Plug in für Kommunikation. Doch es geht auch per PC:
Der HD 7 wird mit einem Software-Paket von Cyberlink geliefert, das per PowerDirector for HD die Videos am PC schneiden soll, per PowerProducer for HD davon Blu-ray-Discs erstellt und schließlich mit PowerCinema for HD am Computer abspielbar macht. Die erstellten Scheiben sollen auf kommenden Blu-ray-Playern oder auch -Recordern abspielbar sein. Außerdem sollen sich aus dem Full-HD-Material natürlich auch Video-DVDs in Standardauflösung erzeugen lassen.
Flexibel wie kein anderer Consumer-HD-Camcorder ist der HD 7, weil er sowohl USB 2.0 (wie die AVCHD-Konkurrenz) als auch Firewire (wie die HDV-Cams) bietet. Das bedeutet: Über Firewire wird - wie bei HDV - ein Schnittcomputer per Echtzeit-Stream mit MPEG-2-TS-Daten im Modus 1440 CBR beschickt.
Oder, auf SD-Auflösung herunterkonvertiert, sogar ein Gerät mit DV-Input und waschechten DV-Signalen, beispielsweise ein DVD-Recorder mit Firewire-Eingang!
Außerdem lassen sich die HD-Aufnahmen im Full-HD-Modus als Datenpaket auch per USB 2.0 an einen Computer überspielen, zur Bearbeitung oder Archivierung.
Oder man beschickt per USB die beiden neuen ShareStations, zwei echte Knüller: Mit der HD-ShareStation CU-VD 40 für 399 Euro will JVC einen externen Brenner liefern, der über USB 2.0 direkt Full-HD-Daten auf herkömmliche Video-DVDs (DVD DL mit 8,5 GB: rund 40 Minuten Film) brennt und es ermöglicht, HD- wie SD-Datendiscs der Everio-Aufnahmen GANZ OHNE PC zu erstellen.
Besonderes Highlight: Der VD 40 eignet sich auch als Full-HD-Player, da er über HDMI- wie Komponentenausgänge verfügt.
Diese Player-Funktion plus entsprechende Ausgänge fehlen der kleineren ShareStation VD 20 (199 Euro), die eigentlich für die SD-HDD-Camcorder von JVC gedacht ist. Aber auch sie soll die Full-HD-Daten aufzeichen können - und wiedergeben können, wenn der Full-HD-Cam per USB 2.0 dranhängt und als eine Art Wandler über seine eigenen Schnittstellen die Videos aus- und wiedergibt.
Auch Camcorder-Zubehör für den Full-HD ist geplant, so ein spezielles Aufsteckmikro in Stereo namens MZ-V8 sowie Tele- und Weitwinkel-Konverter plus diverse Alkkus und Tragetaschen.
Erster Bildeindruck bei der Vorstellung des NTSC-Modells anlässlich des Key-Dealer Meetings heute in Athen: Sehr satte Farben, eine sehr hohe Schärfe, die auf einem zur Betrachtung herangezogenen HD1-Full-HD-Beamers bei normalen Betrachtungsabständen die gleiche Schärfe zeigte wie professionell gemasterte HD-DVD-Videoclips. Vor allem bei Bewegungen im Bild zeigt sich eine deutlich geringere Bewegungsunschärfe als bei HDV-Material, dafür fielen Interlace-Treppchenkanten bei genauer Betrachtung etwas mehr auf. Eine leichte Kantenaufsteilung war sichtbar. Mehr dazu beim ersten Praxistest im nächsten VIDEOAKTIV.
VIDEOAKTIV hat auch eine erste Preisangabe für die deutsche Version des GZ-HD 7: Über 1700 und unter 2000 Euro soll er kosten, wenn er im April (2007) endlich zu haben sein wird.
(mb/he)
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| Infos zum Hersteller: JVC |
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