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Revolutionäre Firewire-Mixer

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Donnerstag, den 22. Dezember 2005 um 02:00 Uhr

Alesis und Phonic haben die ersten (analogen) Tonmischer auf dem Markt, die dank eingebauter Firewire-Schnittstelle auch als Recording-Interface für den PC oder Mac dienen.

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Schwer im Trend: Firewire für den Sound.

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Zweimal Firewire: einmal zum Rechner plus einmal zum Durchschleifen.

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Mittelding: Alesis MultiMix 12 FW für knapp 600 Euro. 

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Option: Diese Karte macht die Onyx-Mixer zu Firewire-Tonstudios.

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Onyx 1220: Der kleinste Mackie kostet 690 Euro - ohne Firewire.

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 Verdeckt: Der Schlitz für das FW-Board (links unten) liegt unter der Abdeckung. 

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Relativ günstig: Der Kompakt-Mischer PHHB 18 FW von Phonic kostet nur 650 Euro - Feuerdraht inklusive.

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Mobiles Mehrspurstudio: Firewire-Tonmischer plus Notebook.

 
Mit den Firewire-Optionen der bekannten Mackie-Onyx-Mischer sind damit schon 9 Kompaktmixer auf dem Markt, die fit sind für IEEE 1394.

Wer sich ohnehin mit dem Gedanken trägt, sich ein kompaktes Tonmischpult zuzulegen, sollte aufpassen: Denn für etwas mehr Geld gibt es seit neuestem dank Firewire die Möglichkeit, den Mischer per simplem Firewire-Kontakt perfekt an einen Computer anzubinden. Somit übernimmt er erstmals verschiedene Aufgaben:

1. Die normale analoge Tonmischung mehrerer Tonkanäle auf eine Stereosumme - wie gehabt.

2. Als Recording-Interface gibt der neuartige Mischer die (digitalisierten) Einzelkanäle live über Firewire an einen Computer weiter, der sie in Echtzeit auf seine Festplatte schreibt - derzeit bis zu 18 Kanäle in einem Rutsch. Dafür haben alle Firewire-Audiomixer eine simple Recording-Software a la Steinberg Cubase LE oder Mackie Tracktion mitgeliefert.

3. Während der Tonbearbeitung per Software im Rechner dient der Mixer als Monitor-Zentrale, denn das Ergebnis der Rechnermischung wird in Echtzeit permanent per Firewire auf den Mixer zurückgeschickt. Kopfhörer oder Kontrollboxen lassen sich über ihn weit komfortabler steuern als per Rechner.

Pionier dieser neuen Gerätegattung war der renommierte US-Hersteller MACKIE. Für seine drei aktuellen Kompaktpulte 

> Onyx 1220 (690 Euro), 
> Onyx 1620 (1015 Euro; Test in Heft 6/2005) 
> Onyx 1640 (1680 Euro) 

gibt es ein optionales Firewire I/O Board (520 Euro), das sich nach dem Lösen einer Abdeckung (zwei Schrauben) ganz einfach einschieben lässt - fertig ist die Digital-Sause.

Mackie ist bekanntlich von edler Qualität, aber auch nicht ganz billig.

Für diejenigen, die´s etwas kleiner und günstiger haben möchten, versprechen jetzt die Hersteller Alesis (remember: ADAT) und Phonic Abhilfe: Sie haben auch jeweils drei Mixer im Angebot, die - absolute Neuheit - die Firewire-Buchse schon serienmäßig eingebaut haben - und zwar jeweils zwei in 6-Pin-Ausführung, sodass sich an den 1394-Bus noch weitere Geräte anschließen lassen.

Preise und Leistung können sich sehen lassen - hier sind die einzelnen Angebote:

ALESIS

> MultiMix 8 FW: 8 Eingänge, Cubase LE, 500 Euro
> MultiMix 12 FW: 12 Eingänge, Cubase LE, 600 Euro
> MultiMix 16 FW: 16 Eingänge, Cubase LE, 730 Euro

PHONIC

PHHB 12 FW: 12 Eingänge; Cubase LE, 415 Euro
PHHB 18 FW: 16 Eingänge plus S/P-DIF, 32-Bit-Effektgerät eingebaut, Cubase LE, 650 Euro
PHHB 24 FW: 18 Eingänge plus S/P-DIF, 32-Bit-Effektgerät eingebaut, Cubase LE, 900 Euro

Alle Mischer lassen sich im Video-/PostPro-Studio genau so wie live vor Ort einsetzen, beispielsweise für den einfachen, schnell zu realisierenden Live-Mitschnitt via Notebook. Die früher notwendige Verkabelung über je einen Analog-Direct-Out pro Kanal plus Monitor-Rückleitungen entfällt. Einzustöpseln ist nur noch ein einziges Firewire-Kabel.

VIDEOAKTIV DIGITAL wird diese ersten Komplett-FW-Audiomixer demnächst testen.

(he)