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Spitzentreffen

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Freitag, den 11. November 2005 um 17:19 Uhr
Wenn Filmen für Sie mehr ist als eine gelegentliche Freizeitbeschäftigung, dann sind Sie reif für einen der Camcorder über 1000 Euro. Hier sind sechs Top-Kameras mit dem gewissen Etwas.

Im Test:
Canon MVX 45i, JVC GR-X 5 E, JVC GZ-MC 500 E, Panasonic NV-GS 250 EG, Sony DCR-DVD 403 E, Sony DCR-PC 1000 E
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Im Test:
pfeil_kl Canon MVX 45i
pfeil_kl JVC GR-X 5 E
pfeil_kl JVC GZ-MC 500 E
pfeil_kl Panasonic NV-GS 250 EG
pfeil_kl Sony DCR-DVD 403 E
pfeil_kl Sony DCR-PC 1000 E 
 
Wenn Filmen für Sie mehr ist als eine gelegentliche Freizeitbeschäftigung, dann sind Sie reif für einen der Camcorder über 1000 Euro. Hier sind sechs Top-Kameras mit dem gewissen Etwas.


Das einzige gemeinsame Kennzeichen der sechs Topmodelle im Camcorder-Konsumerlager ist ihre Unterschiedlichkeit: mal hochkant, mal längs, mal in Würfelform gebaut.
So signalisieren schon ihre Entwickler und Designer: Hier kommt etwas ganz Besonderes.  Und tatsächlich: In diesem Testfeld der Camcorder zwischen 1100 und 1600 Euro sind die wahren Individualisten der Film-Szene vertreten.
Canon packt in den Mini-DV-1-Chip MVX 45i fast alles an Ausstattung, was Filmer für diesen Preis erwarten. Panasonic spendiert dem gedrungen gebauten 3-Chip-Mini GS 250 ein dominantes Leica-Objektiv nebst optischem Bildstabilisator, das – so viel sei vorab verraten – tatsächlich hält, was es von Anfang an zu versprechen schien.
Sony wiederum konstruierte mit dem Hochkant-Mini PC 1000 um das Objektiv von Carl Zeiss die welterste 3-CMOS-Kamera. Zweites Ass im Ärmel ist der DVD-Topcamcorder DVD 403. Ihm verpassten die Entwickler ein integriertes Mehrkanal-Mikrofon sowie einen „Dolby Digital 5.1 Creator”-Baustein. Das Resultat: der erste Camcorder mit eingebautem, serienmäßigem Raumklang – konsequenterweise gleich auf DVD konserviert. JVC mochte bei so viel Erfindergeist nicht zurückstehen und kreierte zwei schwarze Schönheiten: den winzigen 3-Chip-Mini MC 500 aus der Everio-Serie, der auf Microdrive-Wechselfestplatten filmt, und zwar ganz leise. Denn mangels Bandlaufwerk ist der kleine Schwarze kaum zu hören, wenn er arbeitet. Die JVC-Topriege krönt der würfelförmige 3-Chip-Mini-DV GR-X 5 im Retro-Design – die gute alte Hasselblad lässt grüßen –, der Videofilmer mit Foto-Ambitionen im Visier haben dürfte. Er knipst denn auch gleich noch im 5-Megapixel-Format.
3-Chip gegen 1-Chip, Band gegen DVD und Microdrive, Stereoklang gegen Dolby Surround: Selbst die erfahrenen VIDEOAKTIV-Tester wagten vor dem Sechskampf keine Vorhersage des Gewinners. Nur in einem waren sie sich einig: Der Sieger ist der Camcorder  des Jahres 2005.

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